Bis Ende des Monats sollen die Arbeiten der WSW fertig sein.

Bis Ende des Monats sollen die Arbeiten der WSW fertig sein.
Keine große Baustelle, aber die Straße ist gesperrt.

Keine große Baustelle, aber die Straße ist gesperrt.

Stefan Fries

Keine große Baustelle, aber die Straße ist gesperrt.

Vohwinkel. Die aufwendigen Kanalarbeiten an der Heinrich-Heine- Straße haben die Anwohner des Dichterviertels noch in guter Erinnerung. Jetzt ist erneut Geduld gefragt. Für lange Umwege sorgt eine Vollsperrung der Reuterstraße im Bereich der Hausnummern 9 bis 13. Dort erneuern die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) auf einer Länge von drei Metern einen Schutzwasserkanal.

Im Vergleich zur Heinrich-Heine-Straße handelt es sich um eine relativ kleine Maßnahme. Die Arbeiten sollen möglichst bis Ende des Monats abgeschlossen sein. Laut WSW sei die Sperrung durch die relativ geringe Breite der Fahrbahn nicht vermeidbar gewesen. Probleme bereite die Umleitung. „Wir hätten gern den Verkehr über die Herderstraße und die Lessingstraße geleitet und dort die Einbahnstraßenregelung aufgehoben“, sagt Bernd Zarges von den Stadtwerken. Allerdings sei das mit Rücksicht auf die Kindertagesstätte in der Lessingstraße nicht möglich.

Zarges verweist auf das starke Schwerverkehrsaufkommen aus Richtung Homanndamm, das sonst den Kurvenbereich vor dem Kindergarten passiert hätte. Lkw werden über die Geibelstraße und die Goethestraße zur Haeselerstraße umgeleitet. Auch Autofahrer müssen das Dichterviertel in östlicher Richtung komplett umfahren, da die Reuterstraße durch die Einbahnstraßenregelung in der Lessingstraße die einzige Verbindung zum Sonnborner Kreuz darstellt.

In den sozialen Netzwerken haben Anwohner bereits ihren Ärger über die Sperrung geäußert. „Wir haben dafür Verständnis, aber es lässt sich leider nicht anders lösen“, sagt Bernd Zarges. Die Stadtwerke gehen davon aus, dass die Arbeiten pünktlich abgeschlossen werden. Derweil klagen die Anwohner des Dichterviertels auch über Raser, die sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. „Das wird immer schlimmer“, sagt Friedhelm Disselhorst. ebi

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer