Der Wuppertaler Hundesportverein richtet am 18. August ein Turnier im „Rally-Obedience“ aus.

Der Wuppertaler Hundesportverein richtet am 18. August ein Turnier im „Rally-Obedience“ aus.
Brigitte Krüger, Schriftführerin beim Wuppertaler Hundesportverein, trainiert auch mit ihrem eigenen Hund, Labrador Smilla, gerne und ausgiebig.

Brigitte Krüger, Schriftführerin beim Wuppertaler Hundesportverein, trainiert auch mit ihrem eigenen Hund, Labrador Smilla, gerne und ausgiebig.

Stefan Fries

Brigitte Krüger, Schriftführerin beim Wuppertaler Hundesportverein, trainiert auch mit ihrem eigenen Hund, Labrador Smilla, gerne und ausgiebig.

Vowhinkel. Hier werden Hund und Herrchen zum eingespielten Team. Bei der Hundesportart „Rally-Obedience“ absolvieren Vierbeiner unter Anleitung ihrer Besitzer einen Parcours mit verschiedenen Gehorsamsübungen. Das soll die Bindung zwischen Mensch und Tier stärken. Der relativ neue Trend kommt aus den USA und hat auch hierzulande viele Fans. Dazu veranstaltet der Hundesportverein Wuppertal-West am 18. August ein Turnier auf seiner Anlage an der Buchenhofener Straße 69. Die Veranstaltung dauert von 9 bis 16 Uhr. Bisher sind 60 Teams gemeldet. Es gibt noch wenige Restplätze. Außerdem sind alle interessierten Zuschauer und natürlich ihre Hunde willkommen. Die Mitglieder des Vereins freuen sich schon auf das tierische Spektakel im Wuppertaler Westen.

„Gerade der Vormittag mit den anspruchsvollen Übungen ist für die Besucher interessant“, sagt Brigitte Krüger vom Vorstand. Dabei muss der Hund etwa Kommandos aus der Ferne befolgen. „Das ist besonders schwierig“, erklärt die Expertin. Ein Rally-Obidience Parcours besteht aus bis zu 24 Übungsstationen und muss in maximal vier Minuten von den Teams bewältigt werden. Dabei steht die Zusammenarbeit von und Kommunikation zwischen Hund und Halter im Vordergrund. Diese kann etwa über Ansprache und Handzeichen erfolgen. „Das ist nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht“, sagt Brigitte Krüger. Nur berührt werden sollten die Tiere nicht.

Hunde freuen sich darüber, wenn sie geistig gefordert werden

Die neue Sportart eigne sich laut Vorstand für jeden Vierbeiner, ob groß klein, jung oder schon älter. „Auch Hunde und Menschen mit Handicaps können mitmachen, da der Parcours so angepasst wird, dass er für alle zu bewältigen ist“, erläutert Brigitte Krüger. Gestartet wird in verschiedenen Altersklassen und Schwierigkeitsgraden. Auch über das Turnier hinaus bietet der Hundesportverein Trainingseinheiten zum Thema an. „Dafür sollte der Hund allerdings schon die Grundkommandos wie Sitz und Platz beherrschen“, erklärt Krüger. Rally-Obedience mache sowohl Vierbeinern als auch ihren Haltern Spaß. „Hunde freuen sich darüber, wenn sie gefordert werden“, sagt Krüger. Mehr Infos zum Turnier und zu den Trainingszeiten gibt es im Internet.

hundesport-wuppertal.de

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