Nach WZ-Bericht: Baustelle am Kortensbusch 40 entschärft.

Ehepaar Lasok im neuen Badezimmer
Nachher: Irene und Markos Lasok freuen sich über ihr neues Bad und die entstaubte Wohnung.

Nachher: Irene und Markos Lasok freuen sich über ihr neues Bad und die entstaubte Wohnung.

Fischer, A. (f22)

Nachher: Irene und Markos Lasok freuen sich über ihr neues Bad und die entstaubte Wohnung.

Vohwinkel. Ende gut, alles gut? Irene und Markus Lasok mögen das mit Blick auf das hinter ihnen liegende Jahr noch nicht so recht glauben. Aber eines wissen die beiden Vohwinkeler bestimmt: „Auf einmal ging auf unserer Baustelle alles ganz schnell“, erinnert sich das Ehepaar, das seit 25 Jahren in einer Mietwohnung am Kortensbusch 40 wohnt. Als das Mehrfamilienhaus ab Mai saniert wurde, begann für die Lasoks ein wochenlanger Alptraum.

Wohnung wurde entstaubt und das Badezimmer saniert

Ihn machte die WZ am 28. November stadtweit zum Thema: Nachdem das Badezimmer des Ehepaars im September ohne einen zuvor installierten Staubschutz für die angrenzenden Räume und bei offenen Türen entkernt wurde, nahm das Chaos seinen Lauf: Das Inventar der Räume war vollständig verstaubt, und erst nachträglich wurden die eigentlich vorgeschriebenen Schleusen eingezogen. In ihrer Not suchten sich die Lasoks eine Ersatzwohnung und konsultierten einen Anwalt.

Auf WZ-Nachfrage räumte der Eigentümer des Hauses (siehe Info-Kasten oben) Fehler bei der Bad-Sanierung in der Wohnung des Ehepaars ein und kündigte unter anderem eine professionelle Grundreinigung der Räume an.

„Und die wurde dann auch sehr gewissenhaft erledigt“, berichten die Mieter jetzt im Gespräch mit der WZ. Sofort nach der Berichterstattung wurde unter anderem auch das Treppenhaus gefegt und unter Hochdruck am Badezimmer weiter gearbeitet. „Und auch das lief sehr gut“, fügt Markus Lasok hinzu. „Die Handwerker haben mitgedacht.“ So konnte das Ehepaar am 6. Dezember schließlich wieder in die Wohnung einziehen.

Noch geht es um die Kosten für das Ausweichquartier

„Weihnachten haben wir aber bei unseren Kindern gefeiert, und jetzt hoffen wir, dass wir zur Ruhe kommen.“ Noch beschäftigt der Fall allerdings die Anwälte: Bei den Lasoks haben sich durch den vorübergehenden Auszug mehrere tausend Euro an Kosten angehäuft. „Und auf denen können wir nicht sitzen bleiben.“ Der Wohnung bleibe man treu: „Wir leben gerne hier. Nach wie vor.“

Wie die Kirchliche Zusatzversorgungskasse (KZVK) mit Sitz in Dortmund auf WZ-Nachfrage berichtet, wurden die Sanierungen in den Wohnungen des Mehrfamilienhauses am Kortensbusch 40 im Dezember beendet. „Voraussichtlich Mitte Februar werden die Maßnahmen im Treppenhaus (Beschichtung, Anstrich) sowie im Kellerbereich (Waschküche, Trockenraum) beendet sein“, heißt es weiter.

Wie die KZVK berichtet, habe man „natürlich ein Interesse an einer partnerschaftlichen Fortsetzung des Mietverhältnisses“ – und den Mietern „einen Vorschlag zur gütlichen Einigung“ unterbreitet. Zu diesem laufenden Verfahren äußere man sich aber naturgemäß nicht. Grundsätzlich arbeite man weiter daran, bei Sanierungen die Beeinträchtigungen der Mieter so gering wie möglich zu halten.     

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