Folgenreicher Rohrbruch am Dasnöckel mittlerweile behoben.

Kleine Reparaturen muss der Mieter selbst tragen
Ein tropfender Wasserhahn verursacht hohe Kosten, deshalb sollte man ihn umgehend reparieren lassen. Doch wer übernimmt dafür die Kosten? Foto: Kai Remmers

Ein tropfender Wasserhahn verursacht hohe Kosten, deshalb sollte man ihn umgehend reparieren lassen. Doch wer übernimmt dafür die Kosten? Foto: Kai Remmers

dpa

Ein tropfender Wasserhahn verursacht hohe Kosten, deshalb sollte man ihn umgehend reparieren lassen. Doch wer übernimmt dafür die Kosten? Foto: Kai Remmers

Vohwinkel. Ein Rohrbruch in einem Mehrfamilienhaus am Dasnöckel 96 in Vohwinkel hat dazu geführt, dass mehrere Mieter gut eine Woche lang ohne warmes Wasser auskommen mussten. Das bestätigt der Eigentümer des Gebäudes, die Deutsche Annington Immobilien SE (DAIG) mit Sitz in Bochum, auf Nachfrage der WZ.

In der Redaktion hatten sich am Montagnachmittag Betroffene, die namentlich nicht genannt werden möchten, gemeldet und auf „untragbare Zustände“ hingewiesen: „Gerade jetzt sind wir hier ohne warmes Wasser – mitten im Winter.“

Nach Angaben des Eigentümers wurde ihm am 8. Januar ein Rohrbruch samt Wasserschaden im Haus gemeldet.

Der Vermieter entschuldigt sich und bietet einen Ausgleich an

„Noch am gleichen Tag waren Mitarbeiter vor Ort“, heißt es in einer schriftlichen Erklärung, die der WZ vorliegt. „Um weiteren Schaden zu vermeiden, wurde der Warmwasserstrang abgesperrt. Die betroffenen Mieter wurden benachrichtigt.“ Um den Schaden beheben zu können, habe man allerdings in eine ganz bestimmte Wohnung des Hauses gelangen müssen, ihren Inhaber aber „trotz großer Bemühungen“ zunächst nicht erreicht.

Am Montag habe man die Wohnung betreten und die Arbeiten am gestrigen Dienstag ausführen können, um die Warmwasserversorgung im Lauf des Tages wieder herzustellen. „Wir bedauern ausdrücklich, dass es zur Verzögerung bei der Reparatur der Warmwasserversorgung gekommen ist“, erklärte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag der WZ: „Wir entschädigen die betroffenen Mietparteien mit 40 Euro.“

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