Grünen-Antrag: Mehr Sicherheit für Kinder auf dem Schulweg zum Elfenhang.

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Die Hildener Straße am Wochenende: Viele Autos und ein unzureichend markierter Gehweg.

Die Hildener Straße am Wochenende: Viele Autos und ein unzureichend markierter Gehweg.

Uwe Schinkel

Die Hildener Straße am Wochenende: Viele Autos und ein unzureichend markierter Gehweg.

Vohwinkel. Für eine Verbesserung der Situation von Fußgängern auf der Hildener Straße hat sich die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in der vergangenen Sitzung der Vohwinkeler Bezirksvertretung (BV) ausgesprochen. Insbesondere Schulkinder sollten geschützt werden, forderten die Grünen im Stadtteilgremium. Hintergrund ist die wegen Sanierungsmaßnahmen erforderliche Verlegung der Grundschulen Schlüssel und Gebhardtstraße für die Dauer von insgesamt zwei Jahren zum Schulstandort am Elfenhang.

Kein Geld für Schulbusse

Die Grünen fordern die Erweiterung der Gehwegmarkierung auf eine durchgehende Breite von zwei bis zweieinhalb Metern. Zudem soll nach ihrem Vorschlag ein Halteverbot auf der westlichen Seite der Fahrbahn eingerichtet werden, damit Rettungsfahrzeuge und Lastwagen ungehindert passieren können.

"Da für die Stadt die Einrichtung von Schulbussen nicht finanzierbar ist, werden die Kinder den Standort Elfenhang überwiegend zu Fuß ansteuern und dabei gerade die Hildener Straße intensiv nutzen", sagte Grünen-Sprecher Klaus von Zahn in der Sitzung des Stadtteilgremiums.

Er verwies auf die Aussagen besorgter Eltern, die bereits im Vorfeld Bedenken zur Verkehrssicherheit in diesem Bereich geäußert hatten.

Problematisch ist für sie vor allem, dass die Gehwegmarkierung vielfach als Parkfläche benutzt wird und Fußgänger auf die Straße ausweichen müssen. Die Grünen möchten daher die Befahrbarkeit der Gehwege durch die Montage von geeigneten Hilfsmitteln verhindern.

CDU und SPD stimmten dem Grünen-Antrag grundsätzlich zu. CDU-Fraktionssprecher Moritz Iseke äußerte jedoch Bedenken, dass eine Gehwegbreite von zweieinhalb Metern gerade im oberen Bereich der Straße schwer durchsetzbar sei. Ein "normaler" Bürgersteig, auf dem sich begegnende Passanten problemlos aneinander vorbeigehen könnten, reicht nach Ansicht der Christdemokraten aus.

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