Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen wurde in dem Autohaus am Deutschen Ring eingebrochen. Es entstand hoher Schaden.

Sonnborn. Riesenpech für das Mazda-Autohaus Draguhn am Deutschen Ring in Sonnborn: Zum zweiten Mal innerhalb von sechs Wochen machten dort Einbrecher fette Beute. In der Nacht zum vergangenen Dienstag schlugen sie an 15  Mazdas jeweils eine Seitenscheibe ein, bauten anschließend die Fahrer- und Beifahrer-Airbags aus. Die Kripo schätzt den Schaden auf mindestens 85.000 Euro. Wie berichtet, war das Autohaus - es hat seit 1986 seinen Sitz am Deutschen Ring - bereits in der Nacht zum 18. März heimgesucht worden. 

Seinerzeit knackten die Täter nach demselben Muster 21  Wagen, verschwanden mit den Airbags in der Nacht. Jetzt der zweite Einbruch. Mazda-Geschäftsführer Ingo Draguhn zur WZ: "Damit haben wir nicht gerechnet. Wir haben die Schäden vom ersten Mal noch gar nicht komplett aufgearbeitet." Kein Wunder: Durchschnittlich zehn Stunden dauert die Reparatur pro Wagen - im laufenden Betrieb.

Draguhn ist sicher, dass da Profis am Werk waren, die im Auftrag klauten. Ein Indiz dafür: Das Autohaus führt nicht nur die Marke Mazda, sondern seit mehreren Jahren auch Ford. Doch Ford-Modelle blieben verschont. Und auch die Polizei geht davon aus, dass es sich um ein und dieselbe Tätergruppe handelt. Draguhn zieht die Konsequenzen aus der unheimlichen Einbruch-Serie: In Kürze soll das Firmengelände per Videokameras überwacht werden.
Die Kripo sucht Zeugen. Hinweise an Ruf 2840.

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