Zur ersten Abiturfeier kam Johannes Rau. Diesen Freitag präsentiert sich die EFG bei ihrem Herbstfest an der Blutfinke.

So voll wie beim Herbstfest im vergangenen Jahr dürfte es auch am Freitag auf dem Schulhof der Erich–Fried-Gesamtschule werden. Viele Aktionen sind geplant. Archiv-
So voll wie beim Herbstfest im vergangenen Jahr dürfte es auch am Freitag auf dem Schulhof der Erich–Fried-Gesamtschule werden. Viele Aktionen sind geplant. Archiv-

So voll wie beim Herbstfest im vergangenen Jahr dürfte es auch am Freitag auf dem Schulhof der Erich–Fried-Gesamtschule werden. Viele Aktionen sind geplant. Archiv-

So voll wie beim Herbstfest im vergangenen Jahr dürfte es auch am Freitag auf dem Schulhof der Erich–Fried-Gesamtschule werden. Viele Aktionen sind geplant. Archiv-

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So voll wie beim Herbstfest im vergangenen Jahr dürfte es auch am Freitag auf dem Schulhof der Erich–Fried-Gesamtschule werden. Viele Aktionen sind geplant. Archiv-

Ronsdorf. Die Erich-Fried-Gesamtschule (EFG) ist vor 35 Jahren mit sechs verschiedenen Jahrgangsstufen entstanden. „Das erste Abitur haben wir 1988 vergeben“, beschreibt Schulleiter Reinhart Herfort die Anfänge. Bei der ersten Abiturfeier war Johannes Rau zu Gast, damals Ministerpräsident von NRW.

An diesem Freitag feiert die erste Wuppertaler Gesamtschule ihr 35-jähriges Bestehen als „Schule für alle Kinder“ (siehe Kasten). Herfort erklärt: „Wir haben Kinder unterschiedlicher Leistungsniveaus, ethnischer und sozialer Herkunft. Heterogenität ist kein Makel, sondern Chance, Reichtum und Stärke.“ Die EFG sei auf dem Weg zur inklusiven Schule, sagt Herfort: „Seit 2009 haben wir integrative Lerngruppen in allen Ebenen und Klassen. Ab dem nächsten Schuljahr werden zwölf Fünftklässler mit Förderbedarf Teil der Schulgemeinde sein.“ Auch für Hochbegabte gebe es Angebote. „Lernen im Gleichschritt ist Vergangenheit. Jedes Kind soll beim individuellen Lernen für sich das Beste herausholen.“

Schulleiter freut sich über die Abschlusszahlen

Erfreulich sind laut Herfort die Abschlusszahlen: „In den vergangenen Jahren haben immer zwischen 80 und 90 Schüler Abitur gemacht. Dieses Jahr ist die Anzahl erstmals dreistellig. Das zeigt, dass unser Profil erfolgreich ist.“ Die EFG sei sehr stark künstlerisch-musisch sowie interkulturell ausgerichtet. Auch die Berufsorientierung und die Öffnung nach außen seien positiv.

Auf dem Herbstfest zeige sich vieles von dem, was sich aus den Säulen der Schule entwickle: „Es gibt viele Mitmachaktionen, Verkaufsstände aller Art, Kulinarisches aus aller Welt, einen Grillstand sowie Kaffee und Kuchen“, zählt Heike Flowerday, didaktische Leiterin am EFG, auf.

Eine Besonderheit sei am Freitag das dezentrale Bühnenprogramm. „Wanderkonzerte“, sagt sie. „Wo ein Freiraum ist, stellen sich der Chor, unsere Schülerband oder Kollegen hin und musizieren, singen oder führen etwas auf.“

Zu sehen gebe es unter anderem eine Percussion-Show sowie Mini-Bühnen, etwa mit Aufführungen der Theaterklasse (Jahrgangsstufe fünf). Seit vergangenem Mittwoch kooperiert die EFG mit dem TiC Theater.

Am Freitag wird auch ein weiterer runder Geburtstag gefeiert: Seit 30 Jahren gibt es den Förderverein der EFG. Er finanziert bedürftige Schüler zum Beispiel bei Klassenfahrten und Projekten. Die Festeinnahmen kommen traditionell dem Verein zugute.

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