Die Stadt Wuppertal investiert 3,92 Millionen Euro auf dem Gelände des ehemaligen Ronsdorfer Krankenhauses

Die Stadt Wuppertal investiert 3,92 Millionen Euro auf dem Gelände des ehemaligen Ronsdorfer Krankenhauses
An der Staubenthaler Straße wird derzeit das Erdgeschoss hochgemauert.

An der Staubenthaler Straße wird derzeit das Erdgeschoss hochgemauert.

Stefan Fries

An der Staubenthaler Straße wird derzeit das Erdgeschoss hochgemauert.

Ronsdorf. Die Kindertagesstätte an der Staubenthaler Straße in Ronsdorf wächst: die Bodenplatte ist fertig, jetzt wird das Erdgeschoss hochgemauert. „In der kommenden Woche wird voraussichtlich die erste Decke gegossen“, sagt Michael Neumann, der beim städtischen Gebäudemanagement (GMW) für den Bau von Kindertagesstätten zuständig ist. Der Bau sei gut angelaufen, wenn alles seinen geregelten Gang geht, wird die Kita Ende des Jahres fertig gestellt sein.

Das Gebäude soll drei Etagen hoch werden, damit das Haus wenig Grundfläche einnimmt. Der Grund: auf dem Gelände des ehemaligen Ronsdorfer Krankenhauses stehen alte Bäume, von denen viele Naturdenkmale sind.

Im Erdgeschoss werden sich die Kinder kaum aufhalten

Im Erdgeschoss sind Büro- und Personalräume, die Küche und ein Mehrzweckraum geplant. „Wir haben in das unterste Geschoss, das am wenigsten belichtet ist, die Räume gepackt, in denen sich die Kinder kaum aufhalten“, sagt Neumann.

Im ersten und zweiten Stockwerk entstehen sechs Gruppenräume für rund 100 Kinder. Das ist mittlerweile die Standardgröße, um Kindertagesstätten wirtschaftlich zu betreiben. Da das 2000 Quadratmeter große Gelände zum Teil am Hang liegt, gelangen die Kinder und Mitarbeiter über Brücken auf das Außengelände. „Die Brücken dienen sowohl als Ausgang sowie als Flucht- und Rettungswege“, sagt Neumann.

Wie schnell der Rohbau fertig wird, hängt vom Wetter ab: er soll in zehn bis zwölf Wochen stehen. „Wir nutzen die gute Wetterphase im Sommer, zum Bauen und um den Ausbau zu schaffen“, sagt Michael Neumann. Die Baukosten liegen bei 3,92 Millionen Euro, die aus Fördermitteln des Bundes für finanzschwache Kommunen finanziert werden.

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