Hochbetrieb im Online-Forum der WZ – Natur-Ranger und Grüne üben Kritik an der Naturschutz-Argumentation.

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Die Idylle trügt: Gegen die Sperrzäune hat sich jetzt sogar eine Bürgerinitiative gegründet. (Foto. Archiv)

Die Idylle trügt: Gegen die Sperrzäune hat sich jetzt sogar eine Bürgerinitiative gegründet. (Foto. Archiv)

Die Idylle trügt: Gegen die Sperrzäune hat sich jetzt sogar eine Bürgerinitiative gegründet. (Foto. Archiv)

Scharpenacken. Während im WZ-Online-Forum mit Blick auf die neuen Sperr-Zäune am Scharpenacken nach wie vor Hochbetrieb herrscht, üben die Grünen massive Kritik an der Argumentation der Stadt und des Landes, dass die Sperrungen letztendlich dem Naturschutz dienen: Das sei "polemisch und falsch", heißt es in einer Erklärung der Ratsfraktion.

Die Verantwortlichen auf Seiten der Stadt und des Landes seien nicht bereit gewesen, sowohl Alternativen zum JVA-Standort auf den Südhöhen als auch zu den jetzt gesperrten Ausgleichsflächen am Scharpenacken "ernsthaft zu prüfen". Hinzu komme, dass CDU und FDP im Kommunalwahlkampf 2004 "noch mit dem Argument der Naherholung und der Kulturlandschaft den Bau einer Windkraftanlage auf Scharpenacken" erfolgreich verhinderten. Das passe nicht zusammen.

Aus Sicht der Natur-Ranger - sie üben seit Monaten Kritik an den JVA-Plänen - verliere der Scharpenacken den Charme als "vielleicht schönster und abwechslungsreichster Freiraum Wuppertals." Gleichwohl müsse aber auch daran gedacht werden, Biotope für den Schutz jener Arten zu schaffen, die vom Bau der JVA und anderer Einrichtungen betroffen sind. "Dennoch könnten die Zäune verhindert werden" - mit einem Verzicht auf die geplanten Großbaustellen an sich.

Jenseits dessen gehen die Diskussionen im Online-Forum unvermindert weiter - gerade auch nach dem Sonnen-Wochenende.

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