Beim Neujahrsempfang der CDU wurden Landstraßenausbau und JVA thematisiert.

Ronsdorf
Oberbürgermeister Peter Jung, Roswitha Müller-Piepenkötter, Lothar Nagelkrämer, Dorothea Glauner, MdB Jürgen Hardt und der CDU-Fraktionvorsitzende der Stadt, Bernhard Simon, beim Neujahrsempfang in Ronsdorf.

Oberbürgermeister Peter Jung, Roswitha Müller-Piepenkötter, Lothar Nagelkrämer, Dorothea Glauner, MdB Jürgen Hardt und der CDU-Fraktionvorsitzende der Stadt, Bernhard Simon, beim Neujahrsempfang in Ronsdorf.

Andreas Fischer

Oberbürgermeister Peter Jung, Roswitha Müller-Piepenkötter, Lothar Nagelkrämer, Dorothea Glauner, MdB Jürgen Hardt und der CDU-Fraktionvorsitzende der Stadt, Bernhard Simon, beim Neujahrsempfang in Ronsdorf.

Ronsdorf. Als facettenreiches Jahr mit Höhen und Tiefen, das trotz allem Negativen ein erfolgreiches war – so bezeichnete Dorothea Glauner, Vorsitzende der Ronsdorfer CDU, das Jahr 2010. Und das galt nicht nur für Ronsdorf, auch wenn die Stadtteil-Themen beim Neujahrsempfang der CDU im reformierten Gemeindehaus an der Kurfürstenstraße eindeutig dominierten.

„Wer ,A’ zum Burgholztunnel sagt, muss auch ,B’ zum Ausbau der L419 sagen.“

Lothar Nägelkrämer, Bezirksbürgermeister Ronsdorf

Dazu gehört vor allem der Ausbau der L419 auf den Südhöhen. „Wir brauchen den Lückenschluss zur A1“, sagte Bezirksbürgermeister Lothar Nägelkrämer. „Wer ,A’ zum Bau des Burgholztunnels gesagt hat, der muss auch ,B’ zum Ausbau der L419 sagen.“ Ronsdorf brauche die vierspurige Bundesstraße ebenso sehr wie Kiel seinen Hafen.

Auch Oberbürgermeister Peter Jung sprach pro Ausbau der Landstraße. „Man hätte schon vor der ersten Sprengung für den Burgholztunnel das Projekt so anfassen müssen, dass die L419 heute schon fertig wäre.“ Denn: „Pacta sunt servanda – Verträge sind einzuhalten“, sagte Jung.

Ein anderes, nicht stadtteilspezifisches Thema war der Winterdienst. Jung erzählte von den zahlreichen Briefen, die ihm die Wuppertaler zu diesem Thema schreiben. „Da glauben Sie, Sie sind in einer anderen Welt. Aber es war nun einmal ein außergewöhnlicher Dezember und der Winterdienst hat getan, was er konnte.“ Es sei doch besser, einmal drei Tage nicht aus dem Haus zu kommen, als das Wasser im ersten Stock stehen zu haben, wie es gerade in Zell an der Mosel der Fall sei.

Und Bezirksbürgermeister Nägelkrämer wunderte sich darüber, wie viele gesunde Bürger und Einzelhändler angesichts von Räumfahrzeugen das Schnee schippen verlernt haben. „Nur wenn alle ihren Bürgersteig freimachen, dann bringt es letztlich auch etwas.“

Der Bau der Justizvollzugsanstalt auf dem Scharpenacken soll in diesem Jahr fertiggestellt werden – „dank meiner Freundin Roswitha Müller-Piepenkötter, die an Ronsdorf gedacht hat“, sagte Nägelkrämer.
 

Roswitha Müller-Piepenkötter war selbst anwesend. Sie bedankt sich bei den Ronsdorfern für die Unterstützung beim Bau der JVA und berichtete zum Thema Opferschutz.
 

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