Lothar Nägelkrämers Wünsche für seinen Bezirk in 2013.

Das Bauprojekt am Rädchen war eines der letzten größeren in Ronsdorf – und nicht unumstritten.
Das Bauprojekt am Rädchen war eines der letzten größeren in Ronsdorf – und nicht unumstritten.

Das Bauprojekt am Rädchen war eines der letzten größeren in Ronsdorf – und nicht unumstritten.

Lothar Nägelkrämer (CDU), Bezirksbürgermeister von Ronsdorf.

Archiv, Bild 1 von 2

Das Bauprojekt am Rädchen war eines der letzten größeren in Ronsdorf – und nicht unumstritten.

Wuppertal. Was steht 2013 in den Stadtbezirken in Wuppertal an? Wir fragen die zehn Bezirksbürgermeisterinnen und -meister. Dieses Mal: Lothar Nägelkrämer (CDU), Bezirksbürgermeister von Ronsdorf.

Auf welches Fest oder welche Veranstaltung in Ihrem Bezirk freuen Sie sich in diesem Jahr?

Lothar Nägelkrämer: Als Bezirksbürgermeister habe ich im vergangenen Jahre 2012 über 60 Feste und Veranstaltungen besucht. Im Jahr 2013 wird die Zahl ähnlich hoch sein. Hier einige Beispiele: In der freien evangelischen Gemeinde haben Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren eine ganze Lego-Stadt gebaut.

Festveranstaltungen zum Volkstrauertag oder Verlegung von Stolpersteinen sind keine Stimmungsfeste, aber ich freue mich über die große Zahl von Teilnehmern, die zur Erinnerung an eine Zeit, die wir nicht vergessen dürfen, beitragen. Die vier Christlichen Gemeinden mit ihren Altenheimen produzieren eine große Zahl von Veranstaltungen und Festen, auf denen man sich sehr wohl fühlt.

Die Sportvereine, wie der TSV, SV Jägerhaus-Linde, BTV oder THW bieten auf Festen und Veranstaltungen erste Qualität. Ronsdorfer Chöre einschließlich Vokalquartett Halb und ½, überbieten sich gegenseitig bei Veranstaltungen und Konzerten. Der Ronsdorfer Heimat- und Bürgerverein, Bürgerverein Linde, WiR, Feuerwehr Ronsdorf und Linde sowie der Ronsdorfer Verschönerungsverein haben schon eigene Veranstaltungskalender.

Die Ronsdorfer Grundschulen und die Erich-Fried-Gesamtschule (Beispiel Abi-Feier) sowie die Kindergärten verstehen zu feiern. Der Leichtathletik Club richtet jedes Jahr den Wuppertaler Volkslauf aus (Rund um die Ronsdorfer Talsperre) mit 2000 bis 3000 Läufern. Hierzu kommen Feierlichkeiten (zum Beispiel 100 Jahre Naturfreunde) oder Aktionen im Stadtteiltreff Rehsiepen oder Scheidtstraße. Auf diese Veranstaltungen freue ich mich auch in diesem Jahr.

Was war in der Rückschau 2012 besonders wichtig in Ihrem Bezirk?

Nägelkrämer: Die neue JVA ist durch Integration bei den Ronsdorfer Vereinen und in der Bevölkerung angekommen. Die ehemalige Grundschule Ferdinand-Lassalle-Straße wird ab 2014/2015 nach den modernsten Gesichtspunkten saniert. Die erste öffentliche Bürgerinformation zum Ausbau der L 419 fand im Dezember in der EFG statt.

Der Ronsdorfer Verschönerungs- Verein konnte die Wiedervereinigung seiner ehemaligen Waldgebiete bekannt geben. Die Bezirksvertretung Ronsdorf hat ein Leuchtdisplay für Geschwindigkeitsmessungen in Ronsdorf gekauft. Und über die neuen Häuser am Rädchen redet keiner mehr.

Was könnte 2013 ein strittiges Thema in Ronsdorf werden?

Nägelkrämer: Strittige Themen gibt es in Ronsdorf deshalb nicht, weil wir diese überwiegend durch Kompromisse in der BV lösen. Ein Thema bleibt die Wohnsituation im Quartier Rehsiepen. Dies ist aber mehr ein Thema zwischen Vermieter und Mieter.

Gibt es ein Dauerprojekt, das in diesem Jahr endlich vollendet werden soll?

Nägelkrämer: Wir haben zuwenige Bauplätze ganz besonders für barrierefreie Häuser. Ausbau der Bushaltestelle Staasstraße. Beide Themen lassen sich nicht in diesem Jahr lösen.

Welche Schlagzeile würden Sie 2013 gerne in der WZ über Ronsdorf lesen?

Nägelkrämer: In Ronsdorf boxt der Papst. Oder: Ronsdorf lebt. Oder: Ronsdorf ist mit seinen vielen kleinen Geschäften das Outlet-Center für Wuppertal und Remscheid. est

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