Die Gefangenen können schulische und berufliche Abschlüsse machen.

Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan. Ab August werden die Gefangenen dorthin verlegt.
Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan. Ab August werden die Gefangenen dorthin verlegt.

Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan. Ab August werden die Gefangenen dorthin verlegt.

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Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan. Ab August werden die Gefangenen dorthin verlegt.

Südhöhen. Für Rupert Koch, Leiter der neuen Justizvollzugsanstalt, läuft bisher alles nach Plan. Am 1. Juni soll die Anlage offiziell übergeben werden. 510 Plätze sind vorhanden, wovon rund 150 auf Untersuchungsgefangene und 350 auf Strafgefangene entfallen. Ab Mitte August erfolgt dann sukzessive der Bezug der Einrichtung. Im ersten Quartal 2012 rechnet Koch mit dem Vollbezug. Dies hängt aber auch davon ab, ob das Personal dann in voller Stärke zur Verfügung steht. Teilweise werden Neueinstellungen vorgenommen, zum Teil kommen die Mitarbeiter aus anderen Einrichtungen in NRW. Insgesamt geht Koch von 280 Mitarbeitern aus, die benötigt werden.

„Wir können den Vollzug nicht neu erfinden, aber wir haben hier optimale Bedingungen, so dass es fast ausschließlich Einzelunterbringungen gibt. Bei einigen der Inhaftierten ist dies aber nicht sinnvoll“, sagt Rupert Koch. Den Jugendlichen werden schulische und berufliche Ausbildungen angeboten, so dass sie ihre Abschlüsse nachholen können. 150 Schüler können ausgebildet werden. 250 berufliche Ausbildungsplätze stehen zur Verfügung.

Im Juni gibt es einen Tag der offenen Tür, an dem sich die Bevölkerung einen Eindruck von der Einrichtung machen kann. Im Juli tagt die Bezirksvertretung dort. Susanne Sperling (Grüne) hatte erklärt, dass ihre Fraktion an dieser Sitzung nicht teilnehmen würde, weil die Grünen sich stets gegen den Standort ausgesprochen hätten. Karl-Heinz Pieper (Die Linke) wollte wissen, ob nicht belegte Ausbildungsplätze von Jugendlichen aus Ronsdorf genutzt werden könnten. Rupert Koch geht davon aus, dass alle Stellen von der JVA belegt werden und hält es für problematisch, wenn Leute von außen in die geschlossene Anstalt kämen.

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