Das Land lässt keinen Spielraum für den Erhalt der Franziskusschule.

Ronsdorf. "Wir als Schulträger wurden verbindlich in die Pflicht genommen. Nach der Präzisierung der Leitlinien durch die Bezirksregierung war eine Unterschreitung der Mindestschülerzahl nicht mehr vertretbar." Matthias Nocke, Geschäftsbereichsleiter im Stadtbetrieb Schulen, ließ in der Bezirksvertretung Ronsdorf keinen Zweifel daran, dass die Weisung der Bezirksregierung zur Schließung der Schule unabwendbar sei. Die kommenden Eingangsklassen hätten wahrscheinlich nur zwischen 13 und 16 Schüler, so Nocke.

"Wir haben uns seit Jahren um die Schule bemüht. Sie stand aber auf der Abschussliste. Das ganze Verfahren ist mehr als eine Zumutung", sagte CDU-Sprecher Klaus Bartsch. Er forderte personelle Konsequenzen auch auf Landesebene.

Für Ingrid Rode (SPD) war mit der Diskussion um den Schulentwicklungsplan die Schließung einer der fünf Grundschulen in Ronsdorf absehbar. Die Schule sei immer die kleinste und damit am ehesten gefährdet gewesen so Rode.

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