20. Hilfstransport nach Weißrussland wird im Sammellager Clausen zusammengestellt.

Elberfeld
Jetzt gilt’s wieder: Ab Samstag kann man Lebensmittel für den Hilfstransport nach Weißrussland spenden. Die Pakete werden in Wuppertal gepackt, verladen und zu Ostern dann in Gebiete gebracht, die nach wie vor unter den Folgen der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl leiden.

Jetzt gilt’s wieder: Ab Samstag kann man Lebensmittel für den Hilfstransport nach Weißrussland spenden. Die Pakete werden in Wuppertal gepackt, verladen und zu Ostern dann in Gebiete gebracht, die nach wie vor unter den Folgen der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl leiden.

Auch viele Kinder freuen sich auf den Konvoi.

Bartsch, Gerhard (b13), Bild 1 von 2

Jetzt gilt’s wieder: Ab Samstag kann man Lebensmittel für den Hilfstransport nach Weißrussland spenden. Die Pakete werden in Wuppertal gepackt, verladen und zu Ostern dann in Gebiete gebracht, die nach wie vor unter den Folgen der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl leiden.

Elberfeld. Bislang konnte sie sich immer auf die Unterstützung der Wuppertaler verlassen – die Hilfe für Kinder von Tschernobyl. Um zu Ostern den mittlerweile 20. Lkw-Transport nach Weißrussland auf den Weg zu bringen, werden jetzt wieder Lebensmittel-Pakete gesammelt. Schulen und Kindergärten machen ebenso mit wie etliche Privatleute, um etwas gegen die große Not im Land zu tun.

Spendenpakete für Krankenhäuser, Pflegeheime und Familien

Wie berichtet, organisiert die humanitäre Aktion bereits seit 1994 aus dem Bergischen Land heraus Hilfstransporte in Regionen, die nach wie vor unter den Folgen der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl leiden.

Einmal im Jahr werden außerdem Schulkinder in den Ferien nach Wuppertal geholt, bei Gastfamilien untergebracht und während ihres Aufenthaltes auch medizinisch betreut. Die Not in den Regionen sei nach wie vor groß, berichtet Angela Dicke, die die Hilfstransporte seit vielen Jahren mit organisiert, im Gespräch mit der WZ. Kinder- und Waisenheime gehören ebenso zu den Adressaten der begehrten Lebensmittel-Pakete wie hilfsbedürftige Familien, die in jedem Jahr schon auf den großen Oster-Konvoi aus Wuppertal warten.

Wer der Wuppertaler Hilfe für Kinder von Tschernobyl helfen will, kann Lebensmittel-Pakete nach der neuen Packliste zusammenstellen und diese in einem offenen Karton abgeben. Für den Transport werden die Spenden umgepackt.

Abgeben kann man die Pakete zwischen dem 16. Februar und dem 9. März immer dienstags und samstags von 10 bis 13 Uhr im Sammellager im Gewerbegebiet Clausen (ehemals Happich) an der Schwesterstraße. Bei der Zufahrt muss man den Poco-Schildern folgen und am ehemaligen Pförtnerhaus auf der linken Seite geradeaus fahren. Das Lager der Tschernobyl-Helfer befindet sich am querstehenden Gebäude auf der rechten Seite.

Alternativ kann man der Tschernobylhilfe auch 25 Euro für ein Lebensmittelpaket spenden und bei Angabe der Adresse auf dem Überweisungsträger eine Spendenquittung erhalten. Das Konto der Wuppertaler Hilfe für Kinder von Tschnernobyl wird bei der Stadtsparkasse Wuppertal unter der Kontoummer 919019 geführt, mit der Bankleitzahl 330 500 00.

In jedes Lebensmittelpaket gehören: 2 Kilo Zucker, 2 Kilo Reis (lose, keine Beutel), 4 Liter Öl, zwei mal 500 Gramm Spaghetti, drei mal 250 Gramm Rosinen, zwei mal 250 Gramm schwarzer Tee (lose), sieben Packungen Gemüsebrühe in Würfeln, drei mal 200 Gramm Schokolade, einmal 800 Gramm Kakaopulver (zum Beispiel Schokovit), eine große Tüte Bonbons (keine Gummibärchen), zwei Zahnbürsten, einmal Zahnpasta und ein Stück Seife.

Fragen zu Spenden beantworten Angela Dicke (unter Telefon 62 90 44) und Waltrud Bingemann (42 42 27)

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