In der Sparkassen-Filiale in der Barmer City können Vereine ihre Arbeit präsentieren.

In der Sparkassen-Filiale in der Barmer City können Vereine ihre Arbeit präsentieren.
Iris Colsman von der Färberei (li.) und Besucherin Christel Simon begutachten die Ausstellung.

Iris Colsman von der Färberei (li.) und Besucherin Christel Simon begutachten die Ausstellung.

Stefan Fries

Iris Colsman von der Färberei (li.) und Besucherin Christel Simon begutachten die Ausstellung.

Zentrum. Eine „Galerie“ für Vereine, Institutionen und Schulen hat gestern neu eröffnet. Mehr als tausend Menschen kommen jeden Tag an der Ausstellungsfläche vorbei und können die großformatigen Bilder, Plakate oder Fotos bewundern. Denn die „Galerie“ ist eigentlich die Kassenhalle der Sparkasse am Rolingswerth.

Schon seit 2008 gibt es die „Foyer-Galerie“ in der Sparkasse am Islandufer. In den sieben Jahren ihres Bestehens hat die Ausstellungsfläche für ehrenamtliche Projekte jeden Monat ein neues Thema – und eine lange Warteliste. „Wir sind ständig ausgebucht. Bis zu zweieinhalb Jahre müssen die Bewerber warten“, sagt Frank Ifang vom Vorstandssekretariat der Sparkasse und Organisator der „Foyer-Galerie“. Aus ganz Wuppertal erhalte er Anfragen.

„Der Bedarf ist sehr groß, ehrenamtliche Arbeit vorzustellen“, sagt Ifang, Es sei demnach folgerichtig, dass es nun in Barmen eine eigene „Galerie“ gebe. Sogar vor dem offiziellen Startschuss hatte Ifang zahlreiche Bewerbungen vorliegen. Das unterstützt die Sparkasse mit der „Galerie“.

„Rechtlich gesehen ist die Fläche hier so etwas wie eine Litfaßsäule. Die Vereine entscheiden selbst, wie sie die zehn Rahmen und den Monitor befüllen“, erklärt Frank Ifang, der selbst als bildender Künstler tätig ist. Daher weiß er auch, dass gerade kleine Vereine mit einer eigenen Ausstellung vor einer Herausforderung stehen. Bei Bedarf unterstützen erfahrene Künstler die Ehrenamtler.

Die Oberbarmer Färberei durfte zuerst die neue Fläche gestalten

Diese Hilfe hat auch die „Färberei“ aus Oberbarmen in Anspruch genommen. Der Verein, der sich seit dem 1. Januar „Zentrum für Integration und Inklusion“ nennt, zeigt Fotos seiner Arbeit. „Die Ausstellung passt zeitlich prima“,sagt Geschäftsführerin Iris Colsman erfreut. Denn nicht nur der Name des Vereins sei neu, sondern auch das Logo. Und das prangt im Zentrum aller zehn Bilderrahmen. Im zehnten Rahmen stellt sich der Verein vor. „Die Fotos hat Jochen Klatt gemacht und wir haben zwei Abende gebraucht, um die besten auszuwählen“, gesteht Iris Colsman. Ihre Ausstellung zeigt nun vier Wochen lang die unterschiedlichen Veranstaltungen, Gruppen und Tätigkeitsfelder der „Färberei“.

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