Das Aus für die Anlage an der Dönberger Straße ist besiegelt.

Dönberg
Am WZ-Mobil protestierten die Vereinsmitglieder gegen die Pläne des Eigentümers, auf der Anlage Wohnbebauung errichten zu wollen.

Am WZ-Mobil protestierten die Vereinsmitglieder gegen die Pläne des Eigentümers, auf der Anlage Wohnbebauung errichten zu wollen.

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Am WZ-Mobil protestierten die Vereinsmitglieder gegen die Pläne des Eigentümers, auf der Anlage Wohnbebauung errichten zu wollen.

Dönberg. Ende 2013 wird der Tennisclub Dönberg heimatlos. Die Anlage an der Dönberger Straße will Eigentümer Carl Almenräder für Haus- und Wohnungsbau nutzen. Auch die Bezirksvertretung gab grünes Licht. Trotz Protesten der Mitglieder, die – um der Auflösung des Vereins zu entgehen – jetzt nur noch die Möglichkeit haben, sich einem anderen Tennisclub anzuschließen, beziehungsweise mit ihm zu fusionieren.

Da bietet sich der fast in Sichtweite liegende Traditionsverein Wuppertaler TC an, mit dem die Dönberger seit Jahren schon bei den Stadtmeisterschaften zusammenarbeiten und bei Engpässen Frei- und Hallenplätze ihrer Anlage zur Verfügung stellen.

Die Mitglieder müssen Ende Januar über die Fusion abstimmen

Doch noch ist die Fusion nicht perfekt, wie beide Seiten, nämlich die Vorsitzenden Michael la Porte (WTC) und Erwin Peddinghaus (TC Dönberg) betonen. „Wir haben zwar schon einige Gespräche geführt, doch entscheidend ist für uns das Votum der Mitglieder auf unserer Jahreshauptversammlung am 23. Januar“, betont Peddinghaus, der der Sache zwar positiv gegenüber steht, aber keines-falls seine Dönberger vor vollendete Tatsachen stellen will. „Darüber entscheiden unsere Mitglieder ganz allein.“ Wobei allerdings zu bedenken ist, dass die Alternative die Auflösung des als lebendige Gemeinschaft geltenden TC Dönberg wäre. Und dann wären nicht nur Plätze, Clubhaus und Anlage, sondern auch das Vereinsvermögen verloren. „Unsere Satzung sieht vor, dass im Falle der Vereinsauflösung das Vereinsvermögen an den Stadtsportbund fallen würde. Wir hoffen natürlich, dass die Mitglieder den Vorstand beauftragen werden, die bisherigen Gespräche fortzuführen“, so Peddinghaus, der denkt, dass im Falle eines positiven Votums die Verhandlungen bis zum Auftakt der 49. Wuppertaler Stadtmeisterschaften Anfang September abgeschlossen sein könnten.

Offene Türen würden die Dönberger auf jeden Fall beim WTC finden, so Michael la Porte. „Die bisherigen Gespräche mit dem TC Dönberg, speziell mit Herrn Peddinghaus, waren sehr angenehm, und wir würden es sehr begrüßen, wenn er auch in einem im Fusionsfalle zu wählenden gemeinsamen Vorstand mitmachen würde.“

Aber auch hier liegt die Entscheidung bei den WTC-Mitgliedern, die am 27. Januar bei der Jahreshauptversammlung mit 75 Prozent der Anwesenden einer Fortführung der gemeinsamen Gespräche zum Zweck einer Fusion zustimmen müssen. Wie Michael la Porte betont, ist man beim Wuppertaler Tennisclub optimistisch, dass die WTCer die positive Einstellung ihres Vorstandes teilen und Mitglieder und Mannschaften des TC Dönberg an der Horather Schanze willkommen heißen werden.

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