Wuppertal. Monatelang hatte er seine ExFreundin (19) verfolgt - mit unerwünschten Besuchen, mit Anrufen, hatte sie sogar geschlagen. Am Dienstag schließlich nahm die Polizei den 26-jährigen Wuppertaler fest und brachte ihn in die neurologische Abteilung der Stiftung Tannenhof. "Stalking" nennen Fachleute dieses krankhafte Nachstellen, das vor allem bei gescheiterten Beziehungen vorkommt.

Beim Vorfall vom Dienstag, der schließlich zu seiner Festnahme führte, hatte der 26-Jährige seine Ex-Freundin bis in deren Wohnung am Höchsten verfolgt, sie beschimpft, ihr mit Schlägen gedroht. Auch gegen die herbeigerufene Polizei leistete der aggressive und alkoholisierte Mann heftigen Widerstand. Nur mit äußerster Kraftanstrengung konnte er zur Ruhe gebracht werden.

Damit Stalking-Fälle nicht derart eskalieren, sollten Opfer von Nachstellungen frühzeitig die Polizei informieren: "Wir suchen gemeinsam mit den Opfern nach Lösungen", versichert Polizeisprecher Gustav Heyer. fl

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