Auf der Reitanlage am Aprather Weg zeigte der Nachwuchs sein Können.

Katernberg
Caroline Jezoreck (13) meisterte auf Kendra sieben von acht Hindernissen.

Caroline Jezoreck (13) meisterte auf Kendra sieben von acht Hindernissen.

Uwe Schinkel

Caroline Jezoreck (13) meisterte auf Kendra sieben von acht Hindernissen.

Katernberg. Reiten ist eine Kunst. Wer darin gut sein möchte, muss eine tiefe Vertrauensbeziehung zu seinem Pferd aufbauen. Einen Vorteil dabei haben Reiter, die schon in frühem Alter den Umgang mit den Tieren erlernen. So wie Caroline Jezoreck. Die 13-Jährige reitet schon seit sieben Jahren. „Mit drei Jahren habe ich ein Pferdebilderbuch geschenkt bekommen. Innerhalb von zwei Tagen konnte ich alle Begriffe, die mit Pferden zu tun haben“, sagt die begeisterte Reiterin.

Auf der Reitanlage Steinberg am Aprather Weg hat Caroline zunächst auf Ponys ihre ersten Reitversuche gemacht. Dass der Reitsport für die 13-Jährige genau das Richtige ist, hat Mutter Anja sofort erkannt. „Das ist einfach Carolines Leidenschaft. Das macht ihr Spaß und die Atmosphäe im Stall ist klasse.“

Vor einem Monat haben ihre Eltern ihr ein eigenes Pferd gekauft. Kendra heißt es. Sechsmal die Woche ist die Schülerin auf dem Reiterhof und kümmert sich liebevoll um ihr Pferd. Zeit-Management ist dabei sehr wichtig, denn schließlich darf auch die Schule nicht zu kurz kommen. „Rumhängen und trödeln geht da nicht“, sagt Anja Jerozeck. „Zum Glück ist Caroline eine gute Schülerin“.

Beim Neujahrsspringen auf dem heimischen Reiterhof am Aprather Weg hat das Duo ihre erste Bewährungsprobe. Sieben von acht Hindernissen überwinden die Beiden problemlos. Nur bei einem fällt dann doch ein Balken. „Mist, ich habe zu große Galoppsprünge gemacht“, ärgert sich Caroline Jezoreck.

Für ihren Trainer und Reiterhof-Besitzer Ansgar Millarg spielte das Missgeschick aber keine Rolle. „Sie ist unglaublich engagiert, reitet sehr überlegt und fragt nach, wenn ihr etwas unklar ist. Außerdem kann man den Faktor Lebewesen nicht beeinflussen. Wenn das Pferd mal einen schlechten Tag hat, dann ist das halt so“, sagt Millarg.

Die Höhe der Hindernisse variiert. Anfänger springen in der sogenannten E-Klasse und müssen sechs Hindernisse mit einer Höhe zwischen 80-90 Zentimeter überwinden. Profis springen über 1,5 Meter.

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