Die Linie 643 hat viele Ausfälle – Busse stecken in den engen Straßen fest.

Nordstadt
Enge Straßen sorgen in der Nordstadt oft für brenzlige Situationen – wie hier an der Reitbahnstraße...

Enge Straßen sorgen in der Nordstadt oft für brenzlige Situationen – wie hier an der Reitbahnstraße...

...und der Charlottenstraße.

WSW, Bild 1 von 2

Enge Straßen sorgen in der Nordstadt oft für brenzlige Situationen – wie hier an der Reitbahnstraße...

Nordstadt. Die Buslinie 643 der Wuppertaler Stadtwerke steuert unter anderem die Haltestelle Botanischer Garten auf der Hardt an, womit klar ist: Die Fahrzeuge müssen von kleinerer Bauweise sein, weil sie sonst schnell mal die Rabatten umpflügen würden. Dennoch gerät der Bus oft in Bedrängnis, nämlich in der Nordstadt.

122 Mal kam es im vergangenen Jahr zu Ausfällen der Verbindung, so dass die wartenden Fahrgäste erbost bei den WSW anriefen und ihrem Ärger Luft machten. Dass diese Vorwürfe an der falschen Stelle angebracht wurden, erläuterten die Stadtwerke in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Elberfeld.

Nicht immer haben die Autos „falsch“ geparkt

Nordstadt
Enge Straßen sorgen in der Nordstadt oft für brenzlige Situationen – wie hier an der Reitbahnstraße...

Enge Straßen sorgen in der Nordstadt oft für brenzlige Situationen – wie hier an der Reitbahnstraße...

...und der Charlottenstraße.

WSW, Bild 1 von 2

...und der Charlottenstraße.

Drastische Bilder waren dort zu sehen, die jedem auf den ersten Blick klar machten, dass ein freier Fluss oftmals nicht möglich ist. Reitbahnstraße, Charlottenstraße oder Marienstraße heißen die typischen Nadelöhre, in denen die Busse steckenbleiben, weil parkende Fahrzeuge das Durchkommen verhindern.

Dabei gilt oft genug, dass es nicht einmal rücksichtslose Pkw-Fahrer sind, die den Weg versperren. Teils liegt es daran, dass moderne Fahrzeuge größerer Bauart schlichtweg auch breiter bemessen sind. Im Winter kommt hinzu, dass Schnee am Straßenrand es vielfach nicht zulässt, dicht genug am Bordstein zu parken.

Vor diesem Hintergrund ist der Handlungsspielraum für WSW und Polizei begrenzt. Um die Anwohner für das Problem zu sensibilisieren, soll eine bereits 2012 verteilte Informationsschrift in der zweiten Maihälfte nochmals an die Haushalte ausgegeben werden. Sie weist darauf hin, Halteverbote zu beachten und Kreuzungsbereiche freizuhalten. Autofahrer sollten zudem den Außenspiegel einklappen und die Lenkung gerade stellen, damit das Vorderrad nicht über die Fahrzeugbreite hinaussteht. Schließlich dürfte es auch ein Anliegen der Autofahrer sein, Blechschäden zu vermeiden.

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