Im Freibad Mirke ließ der Förderverein wieder Weihnachtsbäume werfen – und er zeigt sich entschlossen.

Engagement
Alle wünschen einen guten Flug: Hier wirft Teilnehmerin Dagmar im Freibad Mirke einen Weihnachtsbaum.

Alle wünschen einen guten Flug: Hier wirft Teilnehmerin Dagmar im Freibad Mirke einen Weihnachtsbaum.

Andreas Fischer

Alle wünschen einen guten Flug: Hier wirft Teilnehmerin Dagmar im Freibad Mirke einen Weihnachtsbaum.

Mirke. Eines kann man dem Förderverein für das Freibad Mirke sicherlich nicht vorwerfen – mangelnde Ausdauer: Das neue Jahr begrüßte er abermals mit einem Tannenbaum-Weitwurf nach allen Regeln der Kunst und mit gut 50 Gästen, die sich am Neujahrstag ein eigenes Bild davon machten, wie sich die Schwerkraft überlisten lässt.

Von der „Startertanne“ zum 20-Kilo-Baum

Brachte es die „Startertanne“ noch auf ein Gewicht von moderaten fünf Kilogramm, waren es beim klassischen Weihnachtsbaum nach dessen Entwidmung gut 20 Kilogramm. Tannenbaumweitwerfer Uwe ließ seine Tanne 8,50 Meter weit fliegen und ging – wie auch schon im Vorjahr – als Sieger vom Platz.

Und was ist die optimale Wurftechnik? Heiner Mokroß, Vorsitzender des Vereins „Pro Mirke“, umschreibt sie als „Drehschleuderwurf“, die gleichermaßen etwas vom Speer- beziehungsweise Hammerwurf habe. Was aber fast noch wichtiger sei: „Mit Aktionen wie diesen wollen wir zeigen, dass wir auch in diesem Jahr da sind und uns für unser Bad einsetzen.“ Zu den nächsten Etappenzielen an der Mirke gehört zum Beispiel die Einrichtung eines Pools mit einer Fläche von gut 70 Quadratmetern und einer Wasserhöhe von einem Meter – um Kinder ans Wasser zu gewöhnen und das „Frosch-Abzeichen“, als Vorstufe zum „Seepferdchen“, abzunehmen. Gut 90 Euro sind dafür beim Tannenbaum-Weitwerfen zusammengekommen. Und der Verein kämpft weiter.

www.pro-mirke.de

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