Die Jubilarin fühlt sich als Dönberger Kind und lebt mit ihrer Großfamilie zusammen.

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Auch Urenkel Jordi gratulierte zum Geburtstag.

Auch Urenkel Jordi gratulierte zum Geburtstag.

Andreas Fischer

Auch Urenkel Jordi gratulierte zum Geburtstag.

Dönberg. Die ersten elf Jahre verbrachte die Jubilarin Elfriede Korten, die an einem Sonntag am 1. Februar vor 100 Jahren geboren wurde, auf dem Rittergut Breitenhaupt in Steinheim an der Weser. Bei der evangelischen Kirchengemeinde Dönberg fand ihr Vater, Karl Wehking, 1925 eine Anstellung als Friedhofsgärtner, Küster und Hausmeister. Im heutigen Jugendheim, das damals als Notunterkunft diente, lebte Elfriede Korten mit den Eltern und den beiden Geschwistern Margret und Erich bis über das Ende des Zweiten Weltkriegs hinaus.

In der Zwischenzeit hatte die passionierte Näherin mit Ehemann August, den sie bei der Firma Nierhaus kennengelernt hatte, selbst eine kleine Familie gegründet. 1945 kam zunächst Sohn Ulrich und ein Jahr später Tochter Heidi zur Welt, die sich seit sieben Jahren liebevoll um ihre Mutter kümmert. „Meine Eltern und Großeltern haben sich während des Krieges und danach aus dem eigenen Garten ernährt“, erzählt Tochter Heidi und erinnert sich an den Umzug in das Eigenheim Am Zuckerloch 1948. Seit 1970 bewohnt die Familie ein großes Haus am Stürmannsweg inmitten von Wiesen und Wäldern – ein Idyll am Dönberg. Vier Generationen leben dort unter einem Dach und fühlen sich sichtlich wohl: die beiden Enkelinnen Sarah und Judith mit dem achtjährigen Urenkel Jordi, der Uroma Elfriedes Sonnenschein ist, und die gemütliche Labrador-Hündin Emma komplettieren die Familie.

„Als meine Mutter noch nicht bettlägerig war, war sie sehr aktiv und fidel“, sagt Tochter Heidi Rempen-Wehking, eine Wuppertaler Künstlerin. „Sie hat Kleider genäht, gern gedichtet und Kalendersprüche getextet, und ist oft in die Berge zum Wandern gefahren“, weiß Enkelin Sarah. Vor allen Dingen war Elfriede Korten stets in der Dönberger Gemeinde aktiv, hat schon als Kind an Kirchentagen die Glocken geläutet und später zahlreiche Feste ausgerichtet.

Das weiß auch Pfarrerin Katrin Fragner zu berichten, die neben Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Lüppken, Gemeindemitgliedern und Nachbarn zu den Gratulanten gehörte.

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