Nach mehr als 50 Betriebsjahren wird der Gas-Zubringer erneuert. In der Nachbarschaft kann es nach Gas riechen.

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Blick in die Gas-Übernahmestation Uellendahl: Bis zum Herbst wird die Anlage am Hohenhagen – hier bei einem früheren WZ-Ortstermin – ersetzt. Dort wird Erdgas für das Wuppertaler Leitungsnetz behandelt.

Blick in die Gas-Übernahmestation Uellendahl: Bis zum Herbst wird die Anlage am Hohenhagen – hier bei einem früheren WZ-Ortstermin – ersetzt. Dort wird Erdgas für das Wuppertaler Leitungsnetz behandelt.

Kurt Keil

Blick in die Gas-Übernahmestation Uellendahl: Bis zum Herbst wird die Anlage am Hohenhagen – hier bei einem früheren WZ-Ortstermin – ersetzt. Dort wird Erdgas für das Wuppertaler Leitungsnetz behandelt.

Uellendahl. Wenn man das Wuppertaler Versorgungsnetz für Erdgas mit einer Autobahn vergleicht, dann erfüllt die Übernahme-Station Uellendahl in etwa die Funktion einer Auffahrt: In der Anlage am Hohenhagen - nahe der Dönberger Straße - wird Erdgas aus Pipelines der Unternehmen Thyssen Gas und Wingas zusammengeführt und von dort aus ins Wuppertaler Netz eingeleitet.

In der bestehenden Form erfüllt die Anlage seit 1998 genau diese Funktion. Insgesamt bringt es der Gas-Zubringer nach Angaben der Wuppertaler Stadtwerke aber auf mehr als 50 Betriebsjahre - und wird in den kommenden Monaten durch eine neue Anlage ersetzt. Insgesamt werden nach WSW-Angaben gut 750.000 Euro in die neue Station investiert. Im Oktober dieses Jahres soll sie in Betrieb gehen - und dann auf dem technischen Stand sein wie die Sonnborner Übernahme-Station in der Möbeck.

Die beiden Übernahme-Stationen, die in Wuppertal ein insgesamt gut 1000 Kilometer langes Leitungsnetz versorgen, sind durch die Erdgas-Pipeline der Nordtangente miteinander verbunden. Aufgabe der Übernahme-Stationen ist es, das Gas verschiedener Anbieter zusammenzuführen, auf einen niedrigeren Druck zu bringen und mit einem Geruchsstoff zu versetzen: Er gibt dem eigentlich geruchlosen Erdgas seinen markanten "Duft" und soll dazu beitragen, dass Lecks in Gasleitungen bemerkt und aufgespürt werden können.

Mit Blick auf die anstehenden Bauarbeiten weisen die WSW darauf hin, dass es in der Nachbarschaft der Station durch diesen Zusatzstoff zu Geruchsbelästigungen kommen kann. Sie seien zwar unbedenklich - im Zweifelsfall aber dem Entstörungsdienst der WSW oder aber der Feuerwehr zu melden.

Der Entstörungsdienst der Stadtwerke ist unter der Rufnummer 569-3100 zu erreichen. Die WSW bitten die Nachbarn der Anlage um erhöhte Aufmerksamkeit - und gerade auch in Zweifelsfällen um einen direkten Griff zum Telefon.

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