Beim gut besuchten Neujahrsempfang im Feuerwehrhaus begrüßten 350 optimistisch gestimmte Dönberger das Jahr 2011.

Dönberg
Rekordbesuch und gute Stimmung: Der Dönberger Neujahrsempfang übertraf alle Erwartungen.

Rekordbesuch und gute Stimmung: Der Dönberger Neujahrsempfang übertraf alle Erwartungen.

Uwe Schinkel

Rekordbesuch und gute Stimmung: Der Dönberger Neujahrsempfang übertraf alle Erwartungen.

Dönberg. Man hatte mit vielen Gästen gerechnet – aber der elfte vom Bürgerverein Dönberg und dem Förderverein Freiwillige Feuerwehr Dönberg gemeinsam ausgerichtete Neujahrs-Empfang übertraf alle Erwartungen. Mehr als 350 Gäste konnten Hans-Joachim Lüppken, Vorsitzender des Bürgervereins, und Marc d’Avoine, Vorsitzender des Fördervereins, am Sonntag im Feuerwehrhaus an der Horather Straße begrüßen. Angesichts dieses Publikums zeigten Lüppken und d’Avoine beste Entertainer-Qualitäten: Am Rednerpult lieferten sie sich ein Verbal-Duell nach dem Vorbild der einstigen TV-Streithähne Kienzle und Hauser, was die Gäste mit viel Gelächter und Applaus quittierten. Auch Oberbürger-meister Peter Jung ließ sich von der Stimmung anstecken: „Die Beiden sind toll und noch besser als das Original.“

Peter Jung: Wir tun alles für die Trasse Während Lüppken und d’Avoine vor allem den Dönberger Zusammenhalt betonten, suchte Jung nach ermutigenden Worten zu Wuppertals Zukunft: „Wir sollten auch das halbvolle Glas und nicht immer nur die negativen Dinge sehen. Lassen Sie uns unsere schöne Stadt genießen.“ Auch einen Kommentar zur emotionalen Jahreshauptversammlung der Wuppertal Bewegung hatte Jung parat: „Wir tun alles, damit die Nordbahntrasse so schnell wie möglich gebaut wird und wir jeden Euro und jeden Cent Zuschuss erhalten.“ Seine Ansprache schloss Jung mit den Worten: „Ich bin froh, dass wir die Dönberger seit 1975 dabei haben – was wäre Wuppertal ohne Dönberg?“ Dafür gab es tosenden Beifall. Für die Gäste gab es nach den Reden noch eine knifflige Denksportaufgabe: Elf Begriffe aus dem Dönberger Umfeld, als Buchstabensalat getarnt, waren gegen geringes Entgelt zu erraten. So wurde beispielsweise aus „Enpawp Rröbeedgn“ das „Dönberger Wappen“. Der Erlös aus dem Ratespiel kommt der Jugendfeuerwehr zugute.

Unter den 350 Gästen war neben Sparkassen-Chef Peter H. Vaupel auch Peter Schnell, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Dönberg. Er feiert ein kleines Jubiläum: Seit 35 Jahren ist er für die Brandschützer am Dönberg aktiv.
 

Am Sonntag ebenfalls dabei: Karl-Heinz Pröcker. Der 80-Jährige lebte 75 Jahre auf dem Dönberg, ehe er vor vier Jahren nach Solingen zog. Die Verbundenheit zur alten Heimat ist Pröcker aber geblieben: „Ich bin jeden Montag hier und treffe mich mit den ,alten‘ Dönbergern.“ Natürlich nutzte der Wahl-Solinger auch den Neujahrsempfang für einen stimmungsvollen Tag mit den ehemaligen Nachbarn.
 

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