Der Förderverein zeigt in der Sparkasse Historisches und Aktuelles zum Freibad.

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Marius Reiter, Wasserballer beim SSC Hellas, und Monika Schlingensiepen betrachten eine Tafel der Ausstellung zum Freibad Mirke. Auch unser Fotograf Andres Fischer hat hier seinen Frei- und Fahrtenschwimmer gemacht.

Marius Reiter, Wasserballer beim SSC Hellas, und Monika Schlingensiepen betrachten eine Tafel der Ausstellung zum Freibad Mirke. Auch unser Fotograf Andres Fischer hat hier seinen Frei- und Fahrtenschwimmer gemacht.

Marius Reiter, Wasserballer beim SSC Hellas, und Monika Schlingensiepen betrachten eine Tafel der Ausstellung zum Freibad Mirke. Auch unser Fotograf Andres Fischer hat hier seinen Frei- und Fahrtenschwimmer gemacht.

Mirke. Andreas hat in der Mirke schwimmen gelernt, Marius auch. Und Martina: "1970 ungefähr war das", sagt Monika Schlingensiepen und lacht bei dem Gedanken daran, wie ihre kleine Tochter "in ihrem grünen Badeanzug vom Startblock gehechtet ist".

Der Erinnerungen sind viele. Zahlreiche Wuppertaler haben ihre Sommer in der Mirke verbracht, mit den Eltern, mit Freunden, im Verein.

Ein kleiner Ausschnitt aus der fast 160-jährigen Geschichte des Bades ist seit gestern im Foyer des Sparkassenhauses am Islandufer zu sehen. Der Förderverein Pro Mirke Förderverein um seinen Vorsitzenden Heiner Mokroß hat auf insgesamt 15 Schautafeln Fotos und Zeitungsausschnitte zusammengetragen, "teils von privat, teils aus dem Stadtarchiv", so Mokroß. Mit der Ausstellung will der Förderverein Pro Mirke "wider das Vergessen Bilder von einer einmaligen Geschichte zeigen". Und natürlich - wie engagierte Schwimmer in anderen Stadtteilen ebenfalls - vor einer möglichen Schließung des Bades warnen. "Es wird immer so viel davon gesprochen, dass Kinder und Jugendliche zu viel Zeit vor dem Computer verbringen", sagt Britta Reiter vom Förderverein Pro Mirke, "aber dann darf man ihnen nicht die Alternativen nehmen." Auch Britta Reiter würde sich wünschen, dass die Anlage langfristig eine Zukunft hat. "Das Bad liegt so traumhaft - ein Besuch dort ist immer wie ein kleiner Urlaub." Wie Ferienfotos wirken in der Tat etliche Stücke der kleinen Ausstellung. Zum Beispiel das Bild zweier Badenixen, die in die Kamera lachen. Das fröhlich-friedliche Foto ist 1943 entstanden - mitten im Krieg. Es stammt aus der Sammlung Bernward Reinekes.

Der Förderverein will sich nun weiter für den Erhalt der Mirke einsetzen, "eines der ältesten noch betriebenen Freibäder Deutschlands", wie Mokroß betont. Noch bis Ende Februar ist die Ausstellung im Foyer des Sparkassenhochhauses am Islandufer zu sehen. Und in dieser "Mission" hat der Förderverein Freibad Mirke am Dienstag, 19. Januar, einen Termin bei Oberbürgermeister Peter Jung.

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