Der Förderverein feierte die Übergabe eines neuen Fahrzeugs – und gleich zwei Jubiläen.

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Symbolische Schlüsselübergabe vor dem Mannschaftstransportfahrzeug beim Löschzug Uellendahl der Freiwilligen Feuerwehr: Wolf-Dieter Fochler, Vorsitzender des Fördervereins, Ursula Schulz, Feuerwehr-Chef Siegfried Brütsch und Löschzugführer Thomas Sträter (v. l.) freuen sich über den Einsatz der Uellendahler für ihre Wehr.

Symbolische Schlüsselübergabe vor dem Mannschaftstransportfahrzeug beim Löschzug Uellendahl der Freiwilligen Feuerwehr: Wolf-Dieter Fochler, Vorsitzender des Fördervereins, Ursula Schulz, Feuerwehr-Chef Siegfried Brütsch und Löschzugführer Thomas Sträter (v. l.) freuen sich über den Einsatz der Uellendahler für ihre Wehr.

Michael Roland

Symbolische Schlüsselübergabe vor dem Mannschaftstransportfahrzeug beim Löschzug Uellendahl der Freiwilligen Feuerwehr: Wolf-Dieter Fochler, Vorsitzender des Fördervereins, Ursula Schulz, Feuerwehr-Chef Siegfried Brütsch und Löschzugführer Thomas Sträter (v. l.) freuen sich über den Einsatz der Uellendahler für ihre Wehr.

Uellendahl. "Das ist wirklich ein tolles Engagement", sagt Thomas Sträter. Wenn der Feuerwehrmann von den Uellendahlern spricht, dann weiß er eine starke Gemeinschaft hinter sich. "Unser Förderverein gehört zu den wenigen, die von Bürgern eines Stadtteils gegründet wurden - und nicht aus dem Kreis von Feuerwehrleuten heraus entstanden sind", sagt Thomas Sträter. Er ist Löschzugführer der Freiwilligen Feuerwehr am Uellendahl. 36 freiwillige Retter gehören zu seiner Einheit, darunter vier Frauen und fast 20 Jugendliche. Sie alle freuen sich über das neue Mannschaftstransportfahrzeug.

Uellendahler wehrten sich gegen die Schließungs-Pläne

Und nicht nur darüber. Die Feuerwehrleute vom Uellendahl haben dieser Tage allerlei Anlass zu feiern: einerseits natürlich die Übergabe des Wagens, den der Förderverein mitfinanziert hat. Und andererseits die Tatsache, dass es den Löschzug überhaupt noch gibt: Schon vor 15 Jahren ging es der Stadt ums Sparen, zur Diskussion stand unter anderem die Schließung des Standorts Uellendahl.

"Die Leute waren empört", erinnert sich Wolf-Dieter Fochler. "Die Wache aufzugeben, nach mehr als 116 Jahren, das wollte man verhindern." Und so schlossen sich 1995 zahlreiche Uellendahler zum Förderverein zusammen, der nicht nur die Schließung verhinderte, sondern seither den Löschzug ideell und finanziell unterstützt.

"Wir haben mehr als 300 Mitglieder", sagt Wolf-Dieter Fochler. Für ihn ist das 15-jährige Bestehen der Gemeinschaft auch ein kleines persönliches Jubiliäum - denn genauso lange wie der Verein besteht, ist Fochler sein Vorsitzender.

Versorgung und Logistik vom Uellendahl

Der Löschzug Uellendahl feiert aber noch ein weiteres Jubiläum: Seit 25 Jahren ist dort die Versorgungskomponente angesiedelt. Sie stellt sicher, dass die Rettungskräfte im Einsatz oder bei Übungen mit Speisen, Getränken, aber auch mit Material versorgt werden. Bis zu 1500 Einsatzkräfte können versorgt werden, der Löschzug ist über Wuppertals Grenzen hinaus aktiv: Ein Verdienst des Initiators Manfred Klewer, wie Thomas Sträter betont.

Mehr als 300 Uellendahler engagieren sich im Förderverein für die Feuerwehr. Seit seiner Gründung im Jahre 1995 hat der Förderverein den Löschzug mit Leistungen im Wert von insgesamt rund 57000 Euro gefördert.

Am Samstag, 4. September, gibt es für Mitglieder, Nachbarn und Freunde einen Tag der offenen Tür in der Wache an der Hans-Böckler-Straße 230. Beginn ist um 11 Uhr.

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