Das Haus der Jugend feiert Geburtstag. Kinder von damals und heute feiern mit.

Tatort Haus der Jugend: Mit kriminalistischem Spürsinn konnten die Besucher am Samstag glänzen.
Tatort Haus der Jugend: Mit kriminalistischem Spürsinn konnten die Besucher am Samstag glänzen.

Tatort Haus der Jugend: Mit kriminalistischem Spürsinn konnten die Besucher am Samstag glänzen.

Andreas Fischer

Tatort Haus der Jugend: Mit kriminalistischem Spürsinn konnten die Besucher am Samstag glänzen.

Elberfeld. Eigentlich ist an der Bergstraße immer Hochbetrieb - schon seit 25 Jahren. Fast jedes Elberfelder Kind, damals wie heute, kennt die Einrichtung auf der halben Treppe. Das Haus der Jugend (HdJ) hat am vergangenen Samstag seinen 25.Geburtstag gefeiert. Willkommene Gäste waren vor allem diejenigen, die ihr Haus der Jugend so sehr lieben: Kinder und junge Erwachsene.

"Ich finde mich noch immer zurecht."

Mirjam Brühne

Die Eltern von heute sind teilweise die Kindern von damals. Mirjam Brühne ist eines dieser Kinder: "Mit fünf war ich das erste Mal hier, als wir nach Wuppertal gezogen sind. Jetzt wohne ich noch immer hier und begleite meinen Sohn", erzählt die junge Mutter und stellt fest: "So richtig verändert hat sich nichts. Ich finde mich noch immer zurecht." Ähnlich geht’s auch Michael Korb. Er wollte nochmal an alte Kindheitserinnerungen anknüpfen: "Es kommen viele Erinnerungen wieder, wenn man sich hier so umschaut."

Den kleinen Besucher sind derartige Rückblicke fremd. Sie interessieren sich fürs Geburtstagsprogramm. Im ganzen Haus sind Stationen verteilt: Neben Basketball und Broschen-Basteln, können sich die Kleinen im Treppenhaus abseilen lassen - von der 4.Etage. Für Anelie Brunsenbusch zu viel Action: "Ich geh lieber zum Tatort." Der befindet sich in der 2.Etage. Dort liegt eine Puppe am Boden. Eine Leiche aus Plastik, an der ermittelt wird, wie im krimi. Action fürs Gehirn. Wer dazu keine Lust hat: Am Samstag gab es noch mehr als 20 Möglichkeiten, sich im Haus der Jugend zu beschäftigen.

HdJ-Leiterin Jutta Raschtuttis: "Vom fürheren Fotolabor haben wir uns zu den neuen Medien vorgearbeitet." Und auch die Eltern werden immer mehr mit in die Arbeit einbezogen. Ratschuttis: "Die Aufgaben haben sich verändert. Wir sind von einer Einrichtung für Kinder und Jugendliche zu einer Einrichtung für Familien geworden."

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