Unbekannte hatten ausgerechnet am 9. November die Anti-Rassismus-Botschaft zerstört.

Unbekannte hatten ausgerechnet am 9. November die Anti-Rassismus-Botschaft zerstört.
Das Wort „gegen“ wurde aus den Bannern geschnitten.

Das Wort „gegen“ wurde aus den Bannern geschnitten.

Ev. Kirche

Das Wort „gegen“ wurde aus den Bannern geschnitten.

Ostersbaum. Die gute Nachricht vorweg: Die bunten Banner soll schon bald wieder das Grundstück der Thomaskirche am Opphof zieren. Zurzeit sind sie entfernt, denn in der Nacht vom 9. November wurden die beiden großflächigen Plakate mutwillig beschädigt, wie die evangelische Kirchengemeinde meldet. Wie das Foto rechts zeigt, wurde dabei der Satz „Hand in Hand gegen Rassismus. Für Toleranz und Menschenrechte“ entstellt.

Wut und Trauer herrschen bei den Christen am Opphof, die Evangelische Kirchengemeinde Uellendahl-Ostersbaum hat Strafanzeige gestellt. Polizei und Staatsschutz ermitteln.

Wie kaum ein anderer Stadteil steht Elberfeld mit Bezirken wie dem Ölberg, der Nordstadt und vor allem auch dem Ostersbaum für das Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Herkunft. Auf das friedliche Miteinander legen die engagierten Christen allergrößten Wert: „Hand in Hand gegen Rassismus“ - seit dem multikulturellem Gemeindefest im September zeigt die Gemeinde mit den Bannern Flagge in der Stadt. Natürlich sei es nicht immer spannungsfrei, wenn Menschen aus verschiedenen Kulturen miteinander leben. Aber das dürfe keinesfalls zu Abschottung oder Rassismus führen, so die Kirche: „Wir ärgern uns über die Zerstörung des Banners. Aber einschüchtern kann man uns damit nicht.“ Nachbarn und Gemeindegliedern, die aus vielen Nationen kommen, werde versichert, auch weiterhin für ein buntes Miteinander einzutreten. kas

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