Bis Ende nächster Woche verstärken die WSW den Aufprallschutz am Schwebebahn-Gerüst. Dann ist die Baustelle im Stadtteil erledigt.

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Immer noch eine Baustelle: Noch bis Ende nächster Woche wird an den Schwebebahn-Fundamenten in Sonnborn gearbeitet.

Immer noch eine Baustelle: Noch bis Ende nächster Woche wird an den Schwebebahn-Fundamenten in Sonnborn gearbeitet.

Andreas Fischer

Immer noch eine Baustelle: Noch bis Ende nächster Woche wird an den Schwebebahn-Fundamenten in Sonnborn gearbeitet.

Sonnborn. Für die Geschäftsleute, Nutzer und Anwohner der Sonnborner Straße geht ein hartes Baustellen-Jahr zu Ende: Nach wie vor wird vor ihren Haustüren nahe der Stütze 100 des Schwebebahn-Gerüsts gearbeitet, obwohl der eigentliche Umbau längst abgeschlossen ist. Und das sorgt immer wieder für Kritik.

Strenge Sicherheitsauflagen und geänderte Normen

Dabei geht es um den so genannten Aufprallschutz, für den die Gerüst-Fundamente in Sonnborn unter großem Aufwand tiefer gelegt werden müssen. Bis Ende nächster Woche sollen auch diese Arbeiten beendet werden, sagt Holger Stephan, Sprecher der Wuppertaler Stadtwerke, auf WZ-Nachfrage. Man bedauere die lange Bauzeit im Stadtteil, müsse aber gerade bei den Betonfundamenten viele Sicherheitsauflagen und geänderte Normen erfüllen - was mögliche Kollisionen am Gerüst der Schwebebahn auf der Landstrecke betrifft.

Mit den Bauarbeiten in Sonnborn sei ein "gewaltiger Abstimmungsaufwand" verbunden, weil neben Gas-, Wasser- und Stromleitungen unter anderem auch Telefon- und Technik-Verbindungen betroffen sind und verlegt werden müssen. Mit den betroffenen Geschäftsleuten stehe man "in ständigem Kontakt".

Am neuen Gerüst selbst gibt es nach Angaben der Stadtwerke nach dem Eingriff Mitte September keine Probleme mehr: Wie berichtet, hatte die Pendelbegrenzung eines Zuges an der Stütze 98 einen Metallwinkel berührt, der daraufhin gekürzt wurde, um weitere "Ankratzer" bei schnellen Durchfahrten auszuschließen.

Allein in die Arbeiten im Abschnitt Sonnborn wurden in diesem Jahr insgesamt gut neun Millionen Euro investiert - stets verbunden mit umfangreichen Straßensperrungen und Umleitungen. Anfang November soll nun alles erledigt sein.

Nicht nur für die Landstrecke der Schwebebahn - hier können Lkw-Aufbauten und Kranwagen im Fahrprofil ebenso zur Gefahr werden wie Zusammenstöße mit Gerüstfundamenten - gelten strenge Sicherheitsauflagen: Mit Blick auf den Anstieg des Lkw-Verkehrs wird gerade auch entlang der A 46 und A 1 seit Jahren "aufgerüstet": unter anderem mit immer höheren und massiveren Schutzplanken aus Beton und Stahl. me

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