Weniger Staus seit der B 7-Öffnung: Rückkehr zum Kreisel ist momentan kein Thema mehr.

Weniger Staus seit der B 7-Öffnung: Rückkehr zum Kreisel ist momentan kein Thema mehr.
Während an der Briller Straße die Verkehrsführung geändert wurde (l./Foto von den Arbeiten Ende September), bleibt die Wolkenburg Tempo-30-Zone.

Während an der Briller Straße die Verkehrsführung geändert wurde (l./Foto von den Arbeiten Ende September), bleibt die Wolkenburg Tempo-30-Zone.

Während an der Briller Straße die Verkehrsführung geändert wurde (l./Foto von den Arbeiten Ende September), bleibt die Wolkenburg Tempo-30-Zone.

Die Zufahrt in die Steinbeck wird – wenn es nach der Stadt geht,– auch weiterhin per Ampelschaltung geregelt. Archiv

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Während an der Briller Straße die Verkehrsführung geändert wurde (l./Foto von den Arbeiten Ende September), bleibt die Wolkenburg Tempo-30-Zone.

Elberfeld. Seit kurzem ist an der Briller Straße die Zeit zurück gedreht: Die Stadt hatte die Verkehrsführung, die im Zuge der B 7-Sperrung angepasst worden war, geändert. Seitdem heißt es wieder: stadteinwärts zwei Spuren, Richtung Autobahn nur noch eine. Die Umsetzung sei zügig nach dem Beschluss der politischen Gremien erfolgt, so Verkehrsdezernent Frank Meyer. „Wir waren froh, dass wir so schnell eine Firma für die Markierungen gefunden haben.“ Durch die Änderung, so hofft die Stadt, sollen die Verkehrsprobleme vermindert werden. Immer wieder war es zu Rückstaus gekommen. Ganz ausschließen könne man die aber auch in Zukunft nicht, sagt Meyer.

Andere Änderungen werden hingegen nicht rückgängig gemacht. Die Rampe Schwarzer Mann habe sich zum Beispiel bewährt, sagt Meyer. Dadurch werde die Weststraße entlastet.

Und auch in der Steinbeck sieht Meyer keinen Handlungsbedarf. Die Stadt hatte vor der Sperrung der B 7 den Kreisverkehr dort aufgelöst und durch eine Ampelschaltung ersetzt. Vor allem, weil der Kreisverkehr nach Berechnungen mit den Fahrzeugmassen, die die Ausweichroute nutzten, nicht mehr zurechtgekommen wäre. Diese Neuregelung habe sich bewährt, so der Tenor im Rathaus. Deshalb werde auch nicht über einen Rückbau zum Kreisel nachgedacht. Ein Grund ist aber auch, dass die Kosten dafür nicht mehr aus dem Döppersberg-Topf bestritten werden können. Sprich: Die Stadt hat das Geld gar nicht.

Einige Anlieger wie Aurego hätten sich aber nach der Wieder-Freigabe der B 7 den Kreisel zurück gewünscht. Während der Sperrung wäre es immer wieder zu Staus gekommen. Auch nach der Öffnung, so deren Befürchtung damals, würde sich die Lage nicht verbessern.

„Meine persönliche Meinung ist: Es gibt da keine Rückstaus mehr“, sagt jetzt Frank Meyer. Selbst an Samstagen sei die Situation dort „locker und entspannt“. Allerdings hatte die Stadt den Geschäftsleuten zugesagt, die Verkehrsführung dort zu beobachten. Ein halbes Jahr sei geplant. Man warte jetzt bis zum Frühjahr, um noch den Eindruck vom Weihnachtsverkehr mitzunehmen.

Aurego-Geschäftsführer Ulrich Beeck teilt die Einschätzung von Meyer. Seit Juli gebe es eine deutliche Entspannung, sagt Beeck und klingt erleichtert. Natürlich gebe er der Stadt auch die Chance, die Situation weiter zu beobachten, vor allen zu den Stoßzeiten und zu Weihnachten. Ei n Rückbau zum Kreisel sei aber auch bei Aurego derzeit kein Thema mehr. Allerdings, räumt er ein, wäre dafür bei der Stadt ja auch kein Geld da.

Für die Wolkenburg bleibe, so Meyer, zumindest bis zur endgültigen Fertigstellung des Döppersbergs die Tempo-30-Regelung in Kraft. Das hatten Anwohner befürwortet, Kritik kam aber von einigen Politikern. Dennoch werde die Stadt nicht von der Regelung abweichen. Man prüfe aber, so Meyer, ob nicht wieder einige Parkplätze, die während der Sperrung „abgepollert“ waren, wieder freigegeben werden.

Nicht wundern dürfen sich Autofahrer übrigens über anstehende Arbeiten an der Straße Döppersberg. Das seien vorbereitende Maßnahmen für die Baustelle. Eine Durchfahrt für den normalen Verkehr sei nicht möglich. Erste Ende 2018 werde die Straße freigegeben.

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