Die Kripo klärt Einbruch an der Nützenberger Straße. 18-Jähriger musste vor den Haftrichter.

Gerade für drei Millionen Euro saniert und schon von Eindringlingen verwüstet: die Grundschule am Nützenberg.
Gerade für drei Millionen Euro saniert und schon von Eindringlingen verwüstet: die Grundschule am Nützenberg.

Gerade für drei Millionen Euro saniert und schon von Eindringlingen verwüstet: die Grundschule am Nützenberg.

Andreas Fischer

Gerade für drei Millionen Euro saniert und schon von Eindringlingen verwüstet: die Grundschule am Nützenberg.

Nützenberg. Der Einbruch mit anschließender Randale und diversen Diebstählen in der Gemeinschaftsgrundschule an der Nützenberger Straße 242 ist aufgeklärt: Unter Verdacht stehen fünf Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren. Sie sollen den Einbruch am Samstag und am Sonntag gestanden haben. Wie berichtet, wurden dabei unter anderem mehrere Türen und Schränke demoliert. Am Sonntag sollen die Täter erst den Inhalt eines Feuerlöschers in der Schule versprüht und dann diverse elektrische Geräte (Beamer, Monitore, DVD-Player) gestohlen haben. Laut Polizei wurde das Diebesgut zum Teil sichergestellt.

„Es ist für uns sehr beruhigend, dass der Fall geklärt ist.“

Babette Teichmann, stellvertretende Schulleiterin

Der einzige Volljährige unter den Verdächtigen legte erst bei seinem gestrigen Termin vor dem Haftrichter ein Geständnis ab. Es nutzte ihm nichts mehr. Er musste als einziger den Gang in die U-Haft antreten. Wie die WZ erfuhr, war der junge Wuppertaler erst im vergangenen Dezember wegen eines ähnlichen Delikts verurteilt worden.

In der betroffenen Schule war man am Donnerstag erleichtert: „Danke an die Polizei. Es ist für uns sehr beruhigend, dass der Fall geklärt ist“, sagte Babette Teichmann, stellvertretende Schulleiterin. Wie berichtet, hatte die Kripo bereits am Sonntag eine heiße Spur. Denn auch im nahe der Schule gelegenen Vereinslokal der Kleingärtner am Nützenberg hatte es einen Einbruch und Randale gegeben. Wenig später wurden mehrere Jugendliche festgenommen. Darunter sollen mehrere Minderjährige gewesen sein, die auch an den Einbrüchen in der Grundschule beteiligt waren.

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