Kinder freuen sich über neue Werk- und Spielstätten.

Südstadt. „Ich lieb die Blumen, sie blühen auf der Hardt. Berge und Täler nach Wuppertaler Art“, sangen die Kinder der Kita Distelbeck zur Feier des Tages. Die städtische Tageseinrichtung war in den vergangenen zehn Monaten bei laufendem Betrieb umgebaut worden – und bietet nun zwei neue Gruppen und 40 Plätze mehr an.

„Es ist ohne Zweifel eine Herausforderung für das Management mit nun insgesamt sieben Gruppen und schon 20 Mitarbeitern“, gibt Stefan Kühn zu. Der Bedarf sei jedoch nach wie vor groß in Wuppertal.

So war für die Kita Distelbeck ursprünglich geplant, auch Einjährige aufzunehmen. Das ließ sich aber mit der Nachfrage nicht vereinbaren, so dass nun insgesamt 145 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren betreut werden. „Bei uns steht die alltagsintegrierte Sprachförderung an erster Stelle. Unsere Kinder kommen aus verschiedenen Kulturkreisen und bringen 23 verschiedene Muttersprachen mit. Deshalb liegen uns Sprachbildung und interkulturelle Kompetenzen am Herzen – auch im Umgang mit den Eltern“, erklärt die Leiterin Martina Schwieren.

„Der Umbau war sehr gut organisiert, da gab es überhaupt keine Probleme. Meine Kinder haben hier eine sehr schöne Zeit.“

Hakki Aykiyol, Vater von zwei Kindergartenkindern

Als Familienzentrum hat es sich die Kita Distelbeck zur Aufgabe gemacht, Familien früh zu erreichen und gegebenenfalls rechtzeitig helfen zu können. Sprache sei nun einmal der Schlüssel zu Bildung und beruflichem Erfolg, so Schwieren.

Neuer Aufzug garantiert Barrierefreiheit

Mindestens genauso wichtig ist die Bewegungsfreiheit: Umso mehr freuten sich Erzieher und Kinder über die neuen Räumlichkeiten mit neuen Waschräumen, Werk- und Spielstätten. Durch einen neuen Aufzug wird nun auch die Barrierefreiheit garantiert.

Vater Hakki Aykiyol hat ein vier- und ein fünf Jahre altes Kind in der städtischen Kita: „Der Umbau war sehr gut organisiert, da gab es keine Probleme. Überhaupt haben meine Kinder hier eine sehr schöne Zeit.“

1,1 Millionen Euro kostete der Umbau, der mit 108 000 Euro vom Land unterstützt wurde. Oberbürgermeister Peter Jung und Sozialdezernent Stefan Kühn betonten, dass der Ausbau der Kitaplätze auch in Zukunft fortgesetzt wird.

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