Elberfeld. Als überflüssig tat Bezirksbürgermeister Hans Jürgen Vitenius (SPD) bei der Sitzung der Elberfelder Bezirksvertretung einen Einwurf des Grünen Klaus-Dieter Lüdemann ab. Dessen Bedenken bezogen sich auf die Pflasterung des Platzes vor dem Von der Heydt-Museum, die wohl 2010 mit Geldern aus dem Konjunkturprogramm realisiert werden kann. Da Lüdemann befürchtete, die zeitraubende Maßnahme könne ausgerechnet in den Sommer fallen, hatte er die Betreiber der Außengastronomie als Betroffen in die BV geladen. Es handele sich aber um ungelegte Eier, befand Vitenius und wollte die Sorgen vorerst nicht hören.

Bezirksvertreter und Pächter des Museumscafés Michael Streuf (WfW) nahm indessen sein Rederecht wahr und mahnte, die Stadt möge an Arbeitsplätze denken und ihre Pläne doch bitte nicht in den Sommermonaten realisieren. "Wir wissen ja nicht einmal, ob wir diese Maßnahme überhaupt durchführen", konterte Matthias Nocke, Stellvertreter des Oberbürgermeisters, und versprach, die Stadt werde bei etwaigen Bauarbeiten Rücksicht auf die Gastronomie nehmen. gör  

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