Bürger am Ostersbaum protestieren gegen finanzielle Kürzungen.

Bereits bei den Lichterwegen hatte es Proteste gegen die Kürzungen in den Stadtteilen gegeben.
Bereits bei den Lichterwegen hatte es Proteste gegen die Kürzungen in den Stadtteilen gegeben.

Bereits bei den Lichterwegen hatte es Proteste gegen die Kürzungen in den Stadtteilen gegeben.

Uwe Schinkel

Bereits bei den Lichterwegen hatte es Proteste gegen die Kürzungen in den Stadtteilen gegeben.

Ostersbaum. Weit mehr als 1000 Besucher werden erwartet, wenn am Dienstag, 3. Februar, die "Lichterwege" zehn Jahre alt werden. Mehrere Hundert Stadtteilbewohner stellen 3000 farbige Lichter auf allen Treppen in Ostersbaum nach Entwürfen der Künstlerin Dietmut Schilling auf. Am Ende tragen sie die Lichter zum Neumarkt. Auf den Treppen und bei der Abschlussveranstaltung treten Musiker und Chöre auf.

Die Beteiligten nutzen die Veranstaltung zu einem Protest gegen die Landes- sowie die Bezirksregierung Düsseldorf. Wie berichtet, wurden bereits in Aussicht gestellte Städtebaufördermittel nicht bewilligt. Ohne derartige finanzielle Unterstützung können Stadtteilprojekte wie die Treppenverschönerung nicht mehr weiter geführt werden.

Hintergrund: Am Beginn des Events, ein Vorzeigeprojekt der integrierten Stadtteilentwicklung, stand eine einmalige Kunstaktion, mit deren Hilfe die bis dato vernachlässigten Treppen in Ostersbaum verschönert werden sollten. Beteiligt waren an der Gestaltung sowohl Künstler als auch Hunderte Bewohner des Quartiers. 2004 verlieh der NRW-Ministerpräsident dem Projekt den zweiten Preis im Imagewettbewerb Soziale Stadt NRW. Im Internet kann eine Resolution unterzeichnet werden. tos


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