Freigabe der Einbahnregelung endet kurz vor Sonnborner Straße.

sonnborn
Am Radweg-Ende sollen Radler absteigen.

Am Radweg-Ende sollen Radler absteigen.

Stefan Fries

Am Radweg-Ende sollen Radler absteigen.

Sonnborn. Neue Schilder für Radfahrer sollen in Sonnborn die Verkehrssituation eindeutiger machen. Die bestehende Regelung sorgt für Kritik.

Konkret geht es um den Rutenbecker Weg an der neu gebauten Aldi-Filiale. In Richtung Sonnborner Straße gibt es einen Radweg, der entgegen der Einbahnstraße verläuft. Dieser war bis vor kurzem noch nicht mit Verkehrszeichen markiert. Das wurde Mitte vergangener Woche durch den Investor nachgeholt.

Nutzer sprechen von erhöhter Unfallgefahr

Die Nutzer warnen allerdings vor einer erhöhten Unfallgefahr an der Sonnborner Straße, da dort keine Schilder auf den Radverkehr entgegen der Einbahnstraße aufmerksam machen.

Die Stadt verweist dagegen darauf, dass der Radweg kurz vor der Sonnborner Straße endet. „Die Radfahrer müssen hier absteigen und ihr Rad schieben“, sagt Verwaltungssprecherin Kathrin Petersen. Die Regelung sei eindeutig und gelte immer, wenn ein Radweg entgegen einer Einbahnstraße endet.

Am Rutenbecker Weg fährt jedoch die Mehrzahl der Radfahrer bis zur Sonnborner Straße durch, da die Strecke dorthin vom Ende des Radwegs aus nur wenige Meter beträgt.

„Uns ist bewusst, dass diese Situation hier nicht optimal ist“, räumt Kathrin Petersen ein. Daher befinde sich die Regelung in einer Testphase. Es soll jetzt geprüft werden, ob ein Gefahrenpotenzial besteht.

Leserkommentare (20)


() Registrierte Nutzer