Besitzer halten sich nicht immer an die Regeln im Biotop.

Die Vegetation auf dem Eskesberg ist in Gefahr. Archiv
Die Vegetation auf dem Eskesberg ist in Gefahr. Archiv

Die Vegetation auf dem Eskesberg ist in Gefahr. Archiv

A. Fischer

Die Vegetation auf dem Eskesberg ist in Gefahr. Archiv

Eskesberg. Im Naturschutzgebiet Eskesberg gibt es immer wieder Probleme mit Hunden. Das grüne Areal wurde auf einer ehemaligen Müllkippe angelegt. Nach der Stilllegung der Deponie hat sich der Eskesberg zu einem schützenswerten Stadtbiotop mit seltenen Tieren und Pflanzen entwickelt. Deshalb wurde das Gebiet im Jahr 2005 zum Naturschutzgebiet erklärt. Zum Schutz dieses Lebensraums ist es wie in allen anderen Naturschutzgebieten verboten, Hunde frei laufen zu lassen und die Wege zu verlassen.

Doch nicht alle Hundebesitzer halten sich an diese Regelung: Das Naturschutzgebiet wird als Hundeauslauffläche und zum Querfeldeingehen genutzt. Mit den Hinterlassenschaften der Hunde kommt es zu einer negativen Veränderung der Vegetation. Trampelpfade führen zu unerwünschten Bodenverdichtungen. Deshalb appelliert das Ressort Umweltschutz an Hundehalter, auf den Wegen zu bleiben, den Hund an der Leine zu halten und Kot im Müllbehälter zu entsorgen. Sollten diese Regeln nicht beachtet werden, droht ein Bußgeld bis zu einer Höhe von 5000 Euro. Red

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