Mit schwerem Gerät wird der Bunker am Platz der Republik abgerissen. Anwohner brauchen starke Nerven.

Aus einem Bunker wird Bauschutt: Am Montag begannen die Spezialisten mit einem 40 Tonnen schweren Bagger und einem schweren Bohrmeißel, den Bunker am Platz der Republik abzureißen.
Aus einem Bunker wird Bauschutt: Am Montag begannen die Spezialisten mit einem 40 Tonnen schweren Bagger und einem schweren Bohrmeißel, den Bunker am Platz der Republik abzureißen.

Aus einem Bunker wird Bauschutt: Am Montag begannen die Spezialisten mit einem 40 Tonnen schweren Bagger und einem schweren Bohrmeißel, den Bunker am Platz der Republik abzureißen.

Andreas Fischer

Aus einem Bunker wird Bauschutt: Am Montag begannen die Spezialisten mit einem 40 Tonnen schweren Bagger und einem schweren Bohrmeißel, den Bunker am Platz der Republik abzureißen.

Ostersbaum. Um die Spuren einer unheilvollen Vergangenheit zu beseitigen, muss ebenso schweres wie lautes Gerät aufgefahren werden. Mit einem 40 Tonnen schweren Bagger und einem schweren Bohrmeißel haben die Spezialisten einer Abbruchfirma am Montag damit begonnen, den Bunker auf dem Platz der Republik in Bauschutt zu verwandeln.

Bereits im Januar war mit der Entkernung des hässlichen Betonklotzes begonnen worden. Der Beginn der Außenarbeiten kommt für den Stadtteil fast schon einer Zeitenwende gleich, zumindest war der Termin selbst Oberbürgermeister Peter Jung einen Besuch wert. Der fügte den 1,20 Meter dicken Mauern den ersten symbolischen Kratzer zu, bevor wer wieder die Fachleute ans Steuer des Monster-Baggers ließ.

Bis Mitte Juni soll das Beton-Ungetüm zu 20.000 Tonnen Bauschutt zerschlagen sein. Für die Anwohner am Platz der Republik werden dies keine angenehmen Monate. Sie müssen sich auf Dauerkrach an Werktagen einrichten und die Nerven bewahren. Vorsorglich bittet die Stadt bereits seit Wochen um Verständnis dafür, dass es bei den Abrissarbeiten zu Lärmbelästigungen kommen könnte. Wem das dennoch zu viel wird oder wer sich nur über den Fortgang der Arbeiten informieren will, der findet - so verspricht es die Stadt - die richtigen Ansprechpartner im eigens aufgestellten Info-Container am Bunker.

Letztlich soll sich der Lärm aber lohnen, vor allem für jene mit direkter Aussicht auf den Bunker. Bis zum Sommer wird nach derzeitigem Zeitplan der Betonklotz verschwunden sein. Im kommenden Jahr ist die Neugestaltung des Platzes geplant. Er soll Treffpunkt, Spiel- und Freizeitplatz werden - und ganz nebenbei zusätzlichen Parkraum schaffen.

Der Abriss kostet insgesamt 1,65 Millionen Euro. 1,28 Millionen Euro zahlt das Land.

» Am Freitag, 13. Februar, steht das WZ-Mobil von 14 bis 15 Uhr am Platz der Republik. Dort können Anwohner ihre Meinung zur Lärmbelästigung bei den Abrissarbeiten loswerden. Schon jetzt geht das auch online.

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