Der 18 Jahre alte Belag soll für 350 000 Euro erneuert werden.

Südstadt
Der Kunstrasen am Sportplatz Freudenberg – hier ein Foto der Trikotaktion von WZ und Fielmann 2008 – ist in die Jahre gekommen.

Der Kunstrasen am Sportplatz Freudenberg – hier ein Foto der Trikotaktion von WZ und Fielmann 2008 – ist in die Jahre gekommen.

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Der Kunstrasen am Sportplatz Freudenberg – hier ein Foto der Trikotaktion von WZ und Fielmann 2008 – ist in die Jahre gekommen.

Südstadt. Er ist in die Jahre gekommen, der Kunstrasen am Sportplatz Freudenberg. 1994 angelegt, ist er nach mehr als 18 Jahren völlig abgespielt. Zuletzt ließ das Sport- und Bäderamt den Belag zwar immer wieder ausbessern, auf Dauer helfe das aber nicht und sei zudem auch noch sehr unwirtschaftlich. Die Erneuerung ist daher dringend geboten, wie es in der Vorlage für den Sportausschuss (Donnerstag, 16 Uhr, Rathaus Barmen, Altbau, Raum 260) heißt. Für 350 000 Euro soll der Belag – das Okay der Politiker vorausgesetzt – jetzt erneuert werden.

„Darüber freuen wir uns sehr“, sagt Thomas Janssen, Vorsitzender des SSV Germania Wuppertal. Der Verein ist Hauptnutzer der Anlage. Vier Senioren- und zehn Jugendteams der Germania kicken dort. Viel Zulauf erfahre der Verein derzeit gerade bei den Jüngsten, der Spielgruppe ab vier Jahren, so Janssen. Hinzu kommen noch der WSV, TSV Ronsdorf und Union Wuppertal mit einzelnen Teams und Betriebssportgruppen, die den Platz nutzen.

Arbeiten könnten schon Ende Mai starten

„Der Neuerungsbedarf ist für den Kunstrasen auf jeden Fall gegeben“, betont der Vorsitzende. Oberbürgermeister Peter Jung, selbst Mitglied bei Germania, habe des öfteren angekündigt, dass der Platz erneuert werde. „Wir sind froh, dass wir jetzt noch dabei sind“, so Janssen.

Wenn der Ausschuss zustimmt, kann es schnell losgehen. „Je nachdem wie die Ausschreibung läuft, könnten die Arbeiten schon Ende Mai starten“, erklärt Thomas Hornung vom Sport- und Bäderamt. Als neuer Belag ist ein sand- und granulatverfüllter Kunstrasen der neuesten Generation vorgesehen. Auch die unter dem Belag befindliche Elastikschicht muss erneuert werden. Wegen der notwendigen Sicherheitsabstände muss das Spielfeld auf 63 mal 90 Meter verkleinert werden. Die DIN-Mindestmaße würden aber eingehalten, so das Sport- und Bäderamt. Erneuert werden dann aber auch die Toranlagen sowie die Eckfahnen.

„Wir gehen von acht Wochen für den Umbau aus“, sagt Janssen. Das hieße, dass in der Vorbereitung auf die neue Saison die Germania-Mannschaften Konditionstraining außerhalb des Platzes oder Trainingseinheiten bei befreundeten Vereinen durchführen müssten.

Während der Umbauphase müssen die Germania-Teams ausweichen

„Wichtig wäre für den SSV, dass der Nebenplatz des Stadions am Zoo mit seinem veralteten Kunstrasenplatz nicht eher aufgegeben wird, bis der Freudenberg fertig ist, um grundsätzlich noch Ausweichmöglichkeiten zu erhalten“, erklärt Janssen. „Wir freuen uns sehr über den neuen Rasen, der uns – und den anderen Nutzern – dauerhaft als Spielstätte zugute kommt. Schön ist, dass auch in Zeiten knapper öffentlicher Kassen die Sportstätten der Stadt weiterhin im Fokus stehen, beispielsweise ja auch das Thema neue Halle in Cronenberg.“

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