Der Förderverein hatte 160 000 Euro für das Projekt gesammelt. Die Arbeiten dauern bis 2018.

Dönberg. Die freiwillige Feuerwehr Dönberg hat am Freitag Richtfest für den Anbau der Wache gefeiert. Eingeladen waren alle beteiligten Handwerker, Vertreter der benachbarten evangelischen Kirchengemeinde, des Fördervereins, des städtischen Gebäudemanagements GMW und natürlich die Wehrleute.

Ein besonderer Dank galt dem 240 Mitglieder starken Förderverein der freiwilligen Feuerwehr Dönberg. Dieser hatte die notwendigen Mittel für den Anbau in Höhe von rund 160 000 Euro aufgebracht, wie Löschzugführer und Beiratsmitglied Peter Schnell im Gespräch mit der WZ erklärte. Die Stadt Wuppertal habe keinen Cent bezahlt, betonte der Löschzugführer. Das Geld stamme ausschließlich aus Spenden.

Auch die evangelische Kirchengemeinde Dönberg habe entscheidend zum Gelingen des Vorhabens beigetragen. „Sie hat sogar den Kindergarteneingang kurzfristig verlegt, um uns zu helfen“, sagte Peter Schnell. Ganz abgesehen davon, dass die Kirche die Baustelle mit ihren Nebengeräuschen akzeptiert. „Das ist bei Nachbarn nicht selbstverständlich“, sagte der Löschzugführer.

Die Arbeiten werden voraussichtlich noch bis 2018 dauern. Dann wird den 50 aktiven Feuerwehrleuten, 17 Jungfeuerwehrleuten und 14 Ehrenabteilungsmitgliedern unter anderem ein barrierefreier Schulungsraum zur Verfügung stehen. Zudem können sie rund 70 Spinde nutzen, die sich zuvor noch im Fahrzeugbereich befinden.

„Wir hoffen aber, dass wir die Räumlichkeiten zum Teil ein bisschen früher nutzen können“, sagte Peter Schnell mit Blick auf den Fortgang der Arbeiten.

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