Gespräche mit Investoren laufen. Bürgerstammtisch zum Thema.

Sonnborn
Die Schwebebahn kreuzt über die Sonnborner Straße. Foto Archiv

Die Schwebebahn kreuzt über die Sonnborner Straße. Foto Archiv

Keil, Kurt

Die Schwebebahn kreuzt über die Sonnborner Straße. Foto Archiv

Sonnborn. Wer in Sonnborn derzeit einkaufen will, muss raus aus seinem Stadtteil. Doch die Suche nach einem Nachfolger für den Edeka-Markt an der Sonnborner Straße, der Ende April seine Pforten schloss (die WZ berichtete), läuft auf Hochtouren. „Es gibt Gespräche mit möglichen Investoren“, bestätigt Udo Hindrichs, SPD-Bezirksvertreter und Vorsitzender des Bürgervereins Sonnborn-Zoo-Varresbeck. Auch die Stadt sei beteiligt. Beim Bürgerverein ist man sich einig: „Wir brauchen in Sonnborn wieder einen Supermarkt.“

Am bisherigen Standort müsste sich allerdings einiges tun. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt hatte bei Kontrollen Mängel festgestellt, beanstandet wurden unter anderem die Sanitär- und Küchenbereiche.

Die Fläche des geschlossenen Marktes dürfte zu klein sein

Eine Sanierung war zu teuer, weshalb sich die Edeka-Geschäftsleitung Rhein-Ruhr zur Schließung entschloss. Mit etwa 400 Quadratmetern dürfte die bisherige Ladenfläche für Interessenten allerdings auch zu klein sein. Eine Erweiterung stehe zur Diskussion, so Hindrichs.

Über den Supermarkt wird auch beim Bürgerstammtisch diskutiert, zu dem der Bürgerverein am kommenden Donnerstag, 19 Uhr, in den Rutenbecker Hof (Sonnborner Straße 75) einlädt. Auch ein Vertreter der Stadt wird vor Ort sein. Weiteres Thema ist das derzeit im Bau befindliche Physio- und Reha-Zentrum in Sonnborn. est

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