Der SC Sonnborn bringt 150 000 Euro auf. Ein Zuschuss der Stadt ist wahrscheinlich.

Sonnborn
Könnte bald Geschichte sein: Der Ascheplatz in Sonnborn. Laut Verein ist die Finanzierung eines Kunstrasenplatzes gesichert.

Könnte bald Geschichte sein: Der Ascheplatz in Sonnborn. Laut Verein ist die Finanzierung eines Kunstrasenplatzes gesichert.

Uwe Schinkel

Könnte bald Geschichte sein: Der Ascheplatz in Sonnborn. Laut Verein ist die Finanzierung eines Kunstrasenplatzes gesichert.

Sonnborn. Die Weichen für den neuen Kunstrasenplatz des SC Sonnborn sind gestellt. Laut Verein ist die Finanzierung des Eigenanteils von rund 150 000 Euro gesichert. Am kommenden Mittwoch entscheidet der Sportausschuss über den Zuschuss von 110 000 Euro. Die Mittel stammen aus der Sportpauschale.

Eine Zustimmung des Gremiums gilt als wahrscheinlich. Wenn alles klappt, soll mit dem Bau des Kunstrasenplatzes im Frühjahr begonnen werden. Die Bauzeit liegt bei etwa vier Wochen.

„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, sagt Michael Schmidt vom Vorstand des Fußballvereins. Er und seine Mitstreiter sind stolz darauf, dass der erhebliche Eigenanteil mit vielen Spenden innerhalb nur eines Jahres geschultert werden konnte.

Besonders die Idee, einzelne Kunstrasenfelder zu vermarkten, erwies sich als wichtige Einnahmequelle. Für den SC Sonnborn ist der Kunstrasenplatz nach dem Bau des modernen Vereinsheims vor acht Jahren eine weitere Investition in die Zukunft. Der 1907 gegründete Fußballverein möchte damit attraktiver werden und besonders junge Spieler ansprechen. Das wesentlich geringere Verletzungsrisiko wird außerdem von Seniorenmannschaften geschätzt.

„Der Kunstrasenplatz ist für uns enorm wichtig“, sagt Vorsitzende Gisela Stoltz. Bei der Umsetzung des ehrgeizigen Projekts freut sich der Verein weiterhin über Spenden.

www.scsonnborn.de

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