Bücherschiff und Jugendabteilung sind nun in der Zentralbücherei untergebracht.

Kultur- und Schuldezernent Matthias Nocke (3.v.l.) liest jungen Besuchern im neuen Bücherschiff an der Kolpingstraße vor.
Kultur- und Schuldezernent Matthias Nocke (3.v.l.) liest jungen Besuchern im neuen Bücherschiff an der Kolpingstraße vor.

Kultur- und Schuldezernent Matthias Nocke (3.v.l.) liest jungen Besuchern im neuen Bücherschiff an der Kolpingstraße vor.

Andreas Fischer

Kultur- und Schuldezernent Matthias Nocke (3.v.l.) liest jungen Besuchern im neuen Bücherschiff an der Kolpingstraße vor.

Elberfeld. Mit der Verlegung der Kinder- und Jugendbibliothek in die Zentralbibliothek an der Kolpingstraße wurden gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Im Zug der Vorgabe, zwischen 2012 und 2014 die Personalkosten zu reduzieren, haben sich weitere Vorteile ergeben, vor allem für Jugendliche.

„Für ab 13-Jährige war es bisher nicht attraktiv, die abgetrennte Kinder- und Jugendbibliothek auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu besuchen und bei den Kleinen nach Lesestoff zu stöbern“, sagt Ute Scharmann, Leiterin der Stadtbibliothek. „Jetzt ist der Jugendbereich von der Kinderbibliothek getrennt und befindet sich in der ersten Etage der Zentralbibliothek in unmittelbarer Nähe zum Romanbestand. Da, wo auch die Erwachsenen nach Büchern suchen.“

Durch die Verlagerung der Musikbibliothek gibt es mehr Platz

Matthias Nocke, Kultur- und Schuldezernent in Wuppertal, ergänzt: „Alles in einem Gebäude zu finden, macht es auch für Familien attraktiver, die Bibliothek zu besuchen“.

Eine Bereicherung, die ohne die Unterstützung der NRW-Bibliotheksförderung, der Vereinigung der Freunde der Stadtbibliothek sowie der Mitarbeiter nicht möglich gewesen wäre.

Der Kinderbereich des Bücherschiffs befindet sich nun in der dritten Etage. Die wurde frei, weil die Bestände der Musikbibliothek in andere Bereiche verlegt wurden. Dort sind auch die Pädagogikbücher der Zentralbibliothek zu finden, die mit den Beständen der Kinderbibliothek zusammengelegt wurden.

„Die Zusammenlegung macht die Bibliothek attraktiver für Familien.“

Matthias Nocke, Kultur- und Schuldezernent

„So werden Kinder und Jugendliche übergangslos an die Erwachsenenbücher herangeführt. Durch die räumliche Nähe zielgruppenübergreifender Angebote kann die Bibliothek viel besser genutzt werden“, sagt Scharmann. Obendrein konnten die Öffnungszeiten der Jugendbibliothek und des Bücherschiffs verlängert werden: sie entsprechen werktags denen der Zentralbibliothek – jeden Tag außer mittwochs von 10 bis 19 Uhr.

Für die Zusammenlegung wurden außerdem in der dritten Etage Wände und Fußböden renoviert und die dortigen Toiletten für die Nutzung von Kindern umgebaut. Zudem gibt es jetzt in der ersten und zweiten Etage anstelle von Büros nun Räume, die von den Besuchern genutzt werden können.

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