Nachbarn freuen sich über den Zusammenhalt.

Auch Musik durfte beim Fest nicht fehlen.
Auch Musik durfte beim Fest nicht fehlen.

Auch Musik durfte beim Fest nicht fehlen.

privat

Auch Musik durfte beim Fest nicht fehlen.

Briller Viertel. Auf dem Weg zum Spültisch muss Sonja Rensch immer wieder stehenbleiben: Hier und da ein bekanntes Gesicht, ehemalige Mieter, Nachbarn und langjährige Freunde. Sie alle wollen nur einmal „Hallo“ sagen. „So ist es bei uns im Briller Viertel. Man kennt sich, alle sind freundlich und hilfsbereit“, sagt Rensch mit einem Lächeln. Um sie herum hocken Besucher zusammen und erzählen. Es ist sommerlich warm. Saxofon-Klänge füllen die Umgebung und machen den Abend zu einer endlosen Session direkt vor den Fassaden der alten Gründerzeithäuser – mitten auf der Straße.

Alle zwei Jahre findet das Bismarckstraßenfest statt, das jetzt seine achte Auflage erlebte. „Bei uns gab es immer ein Treppenhausfest. Irgendwann kamen immer mehr Leute und wir haben dann beschlossen, das Fest gemeinsam zu vergrößern“, erzählt Cornelia Fleschke, die seit 20 Jahren in einem der im späten 19. Jahrhundert erbauten Häusern lebt. Auch sonst zeichne sich die Nachbarschaft des Briller Viertels durch Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft aus – „und durch Musik“, schmunzelt das Bigband-Mitglied der Bergischen Musikschule. Allein in den direkten Nachbarhäusern gebe es ein Cello-Quartett, einen Akkordeon-Spieler, Schlagzeuger, Geigen-Spieler und Pianisten. „Wir sind hier schon sehr musikalisch und treten auch häufig gemeinsam auf“, verrät Fleschke. Wer nicht musiziert, lebt alles andere als isoliert. Auch langjährige Freundschaften tragen zu der insgesamt freundlichen Atmosphäre des Viertels im Grünen bei. So haben Thomas Lenz und Willi Goeke-Hartbrich vor vielen Jahren eine Hausgemeinschaft gegründet: „Hier sind viele Kinder entstanden“, lacht Goeke-Hartbrich. Die sind mittlerweile fast erwachsen und genießen die unmittelbare Stadtnähe, wie der 18-jährige Jakob erklärt.

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