Im Zuge des Umbaus am Döppersberg geht das Haus an eine Gesellschaft, die dem Investor Signature Capital nahesteht.

KÖBO-Haus
Sheelas Windspiel dreht sich vor dem Köbo-Haus am Döppersberg – das jetzt einer Investorengesellschaft gehört.

Sheelas Windspiel dreht sich vor dem Köbo-Haus am Döppersberg – das jetzt einer Investorengesellschaft gehört.

Fischer, Andreas (f22)

Sheelas Windspiel dreht sich vor dem Köbo-Haus am Döppersberg – das jetzt einer Investorengesellschaft gehört.

Elberfeld. Am Köbo-Haus führt kein Weg vorbei, wenn es Richtung Hauptbahnhof und zur Schwebebahnstation Döppersberg geht: Das markante, im Jahr 1926 über der Wupper errichtete Gebäude hat jetzt seinen Besitzer gewechselt, wie Oberbürgermeister Peter Jung am Mittwoch bei der Jahreshauptversammlung des Bezirksvereins Heckinghausen berichtete.

Neuer Besitzer des unter Denkmalschutz stehenden Köbo-Hauses ist eine eigens dazu gegründete Gesellschaft, die dem Döppersberg-Investor Signature Capital nahestehe, wie Frank Müller berichtet. Sein Immobilienunternehmen ist seit 2013 mit der Vermittlung des Hauses betraut und hat mit mehreren Interessenten verhandelt.

Doppelhaus über der Wupper mit langer Geschichte

Zuletzt habe man sich auf den Investor konzentriert, der auch das neue Geschäftshaus am Hauptbahnhof errichtet und die Geschäftsbrücke über der B 7 entwickelt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Bislang gehörte das Köbo-Haus einer Gemeinschaft von sechs Eigentümern, zu der unter anderem auch die Familie Rau zählte. Streng genommen ist das Gebäude ein Doppelhaus: Während die Schwebebahnstation im Besitz der Stadtwerke ist, geht es den Käufern des Köbo-Hauses nun um dessen künftige Nutzung als Geschäftsstandort in zentraler Lage. Dessen Name geht auf die Firmen Köhler und Bovenkamp zurück und erinnert an Zeiten, in denen dort noch Autos ausgestellt wurden.

Neben einem Personaldienstleister und fünf Wohnungsmietern sind auch die Polizei und die Drogenhilfe im Haus untergebracht: Fest steht, dass mit dem Verkauf des Hauses auf Dauer auch ein neuer Standort für die Arbeit der Drogen-Prävention gefunden werden muss.

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