Der Bunkerabriss strapaziert die Nerven der Anwohner.
Der Bunkerabriss strapaziert die Nerven der Anwohner.

Der Bunkerabriss strapaziert die Nerven der Anwohner.

Andreas Fischer

Der Bunkerabriss strapaziert die Nerven der Anwohner.

Elberfeld. Am Platz der Republik donnert zurzeit bis zu sechs Stunden am Tag der Riesen-Meißel, um dem Bunker endgültig den Garaus zu machen. Viele Anwohner leiden unter dem enormen Lärm und Baustellenschmutz. Jetzt verspricht die Stadt den Anwohnern, dass es ruhiger werden soll - allerdings erst ab Mai. Dann würde es hauptsächlich darum gehen, den entstandenen Schutt abzutransportieren. Bis dahin aber würde der Bohrmeißel immer weiter in das Gebäude "hineinwandern", was ebenfalls eine Reduzierng des Lärms zur Folge hätte.

Auf den Vorwurf einiger Anwohner, dass der Bunker hätte gesprengt werden könner, was weniger Lärm verursacht hätte, schreibt die Stadt jetzt:

"Eine Sprengung des Bunkers wäre lediglich für eine so genannte Lockerungssprengung überhaupt denkbar. Lockerungssprengungen werden jedoch nur dort eingesetzt, wo das zum Abbruch eingesetzte technische Gerät allein nicht ausreicht. Am Platz der Republik ist dies anders." Eine Zeitersparnis würde das Sprengen  laut Stadt ebenfalls nicht bringen, weil die dennoch notwenigen Abbrucharbeiten in dieser Zeit pausieren müssten. 

Die Stadt versichert, dass der Lärmpegel ständig überwacht werde. Außerdem würde der Bohrmeißel "während wichtiger Schulklausuren oder Beerdigungen" ruhen. 

Anwohner können sich direkt an die Bauleitung richten. Dafür wurde eine Sprechstunde im Baucontainer eingerichtet, die jeden Mittwoch von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr stattfindet. Dieses Angebot ist laut Stadt bislang kaum genutzt worden. vezi

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