Die Kripo hat den Keller versiegelt. Mieter blieben unverletzt.

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Großes Glück hatten die Bewohner des Hauses an Lederstraße, in deren Keller es am Dienstag brannte: Sie wurden rechtzeitig gewarnt.

Großes Glück hatten die Bewohner des Hauses an Lederstraße, in deren Keller es am Dienstag brannte: Sie wurden rechtzeitig gewarnt.

Peter Fichte

Großes Glück hatten die Bewohner des Hauses an Lederstraße, in deren Keller es am Dienstag brannte: Sie wurden rechtzeitig gewarnt.

Nordstadt. Nach dem Brand im Keller eines sechsgeschossigen Mehrfamilienhauses an der Lederstraße in der Elberfelder Nordstadt geht die Kripo von Brandstiftung aus. Wie berichtet, war das Feuer am Dienstag gegen 17.30 Uhr ausgebrochen. Zwei Mülltonnen im Keller brannten. Wurden sie vorsätzlich oder fahrlässig angesteckt? Noch am Dienstagabend versiegelte die Kripo den Keller.

Drei Kinder und vier Erwachsene wurden vorsorglich untersucht

Großes Glück hatten die Bewohner des Hauses. Sie wurden rechtzeitig gewarnt. Die Feuerwehr errichtete im Treppenhaus einen Rauchschutzvorhang und führte die Mieter ins Freie. Die Retter gingen ganz auf Nummer sicher: Drei Kleinkinder – ein fünf Monate altes Baby, ein Junge (1) und ein Mädchen (2) – , drei Frauen (32, 37, 86) und ein Mann (51) wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Dort gab es Entwarnung.

Die massive Tür, die Keller und Treppenhaus voneinander trennen, hätte verhindert, dass der lebensgefährliche Rauch schneller in die Wohnungen gelangen konnte, hieß es am heutigen Mittwoch. Rauchmelder seien aber nicht installiert gewesen. Nach Kohlenmonoxid-Messungen gab die Feuerwehr sämtliche Wohnungen wieder frei. Der Schaden durch die Verrußung im Keller dürfte sich auf einen vierstelligen Betrag summieren. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

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