Das Projekt Lebensader Wupper soll an der Gerichtsinsel fortgesetzt werden.

Elberfeld. Positive Entscheidung vor einem Ortstermin, damit überraschte die Bezirksvertretung (BV) Elberfeld in ihrer jüngsten Sitzung, der ersten unter der neuen Bezirksbürgermeisterin Claudia Hardt (CDU). Abgestimmt wurde über die Grünanlage an der Gerichtsinsel, die mit einem Aufwand von 143.000 Euro umgestaltet werden soll (die WZ berichtete). Gegen das Vorhaben stimmten Alexander Markus Bialek (FDP) und Michael Streuf (WfW), die Bedenken wegen der Kosten anmeldeten. Auch wenn der Löwenanteil aus Landesmitteln bestritten werde, solle die Stadt behutsam mit dem Eigenanteil umgehen und an wichtigere Aufgaben denken. Streuf kritisierte zudem, dass mit Bausatzlösungen statt mit individuellen Maßnahmen gearbeitet werde.

Die Stadt hingegen setzt bewusst auf einheitliche Gestaltung, um bei der Fortsetzung des Projektes "Lebensader Wupper" einen Wiedererkennungseffekt zu erzielen. Das Areal sei trotz Nähe zur B 7 wegen der Bepflanzung und des Gefälles relativ ruhig und könne künftig von Besuchern und Personal des Gerichts genutzt werden. Das unterstützten die übrigen BV-Mitglieder, wünschten sich aber, mehr Einblick in die Pläne zu erhalten. Klärungsbedarf besteht in der Frage, ob vielleicht eine rundum barrierefreie Gestaltung möglich sei. Der gegenwärtige Entwurf sieht nämlich vor, dass die unterste, direkt an der Wuppermauer gelegene Terrasse nur über Stufen erreichbar ist.

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