Sport- und Bäderamt hat verschiedene Plakate entworfen, auf denen Fotos und Artikel von der Entwicklung des Bades zeugen.

Sport- und Bäderamt hat verschiedene Plakate entworfen, auf denen Fotos und Artikel von der Entwicklung des Bades zeugen.
Die Schwimmoper erhält anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens eine eigene Festwoche. Archiv

Die Schwimmoper erhält anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens eine eigene Festwoche. Archiv

Christopher Puppe, Michael Kieckbusch, Michael Borbecker, Norbert Knutzen und Frauke Frank (v.l.) präsentierten die Dokumentationsstrecke im Eingangsbereich der Schwimmoper.

Andreas Fischer, Bild 1 von 2

Die Schwimmoper erhält anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens eine eigene Festwoche. Archiv

Zentrum. Die Schwimmoper kann in diesem Jahr auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Am 2. Juni 1957 wurde das beliebte Bad eröffnet. In den zurückliegenden Jahren wurde das Gebäude mit der auffälligen Architektur häufig fotografiert und war ebenso oft Gegenstand von Zeitungsartkeln. Das haben sich Christopher Puppe vom Sport- und Bäderamt und das Medienzentrum der Stadt Wuppertal zu nutze gemacht, in dem sie die wechselvolle Geschichte der Schwimmoper anhand dieser Artikel und Bilder in einer Dokumentationsstrecke festgehalten haben. Die Ausstellung wurde am Anfang der Woche eröffnet und kann von nun an zu den Öffnungszeiten der Schwimmoper von interessierten Besuchern besichtigt werden.

Eines wird auf den Plakaten ganz deutlich: Als Schwimm- und „Badeanstalt“ übte die Schwimmoper auf weite Teile der Wuppertaler Bevölkerung von Beginn an eine große Magnetwirkung aus. Während dort früher auch hochkarätige Wasserballwettkämpfe ausgetragen wurden, liegt heute der Schwerpunkt beim Schwimmen. So war die Schwimmoper schon mehrfach Austragungsort der deutschen Kurzbahnmeisterschaft. Jährlich wird sie regelmäßig von mehr als 200 000 Bade- und Saunagästen besucht.

Die dreijährige Sanierung war keineswegs selbstverständlich

Am 25. März 2010 wurde die Schwimmoper nach einer fast dreijährigen Sanierungsphase wieder als Schwimmbad eröffnet. „Dieses war damals keineswegs selbstverständlich, da es zwischenzeitlich sogar Planungen gab, eine Kletterhalle, oder ein Raumfahrtspacecenter ihr zu machen“, erklärten die Macher der Ausstellung bei der Präsentation.

Inzwischen mache die Schwimmoper ihrem Namen alle Ehre, habe auch kulturell einiges zu bieten. Außer Kulturveranstaltungen wie Konzerte, Tanz- und Kinovorführungen fanden dort insbesondere in den 80er und 90er Jahren auch Show- und Discoveranstaltungen sowie in den vergangenen Jahren zwei unvergessliche Boulderevents vor mehr als 1600 Besuchern statt.

An die tolle Tradition, die Schwimmoper auch einmal anders als zum Schwimmen zu nutzen, knüpft die große Dance- und Poolparty in der nächsten Woche, am Freitag, 30. Juni, an. Dann kann wie bei den vergangenen großen Discoveranstaltungen in der Schwimmoper getanzt und/oder geschwommen werden, je nach Vorliebe des jeweiligen Partygastes. Außerdem wird es noch eine Lasershow geben. Die Karten gibt es für 20 Euro (inklusive zwei Freigetränke) in der Schwimmoper, an den Vorverkaufsstellen und unter wuppertal-live.de.

Weitere Infos zur Party sind im Internet zu finden.

www.wuppertal.de/poolparty

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