Fünf Festplätze stehen bisher fest – alle bieten Feste mit verschiedenen Konzepten.

Reimar Kroll hat sich über die "Verlotterung" gewisser Bereiche in Elberfeld beschwert - und sich dabei, wie er sagt, "flapsig" ausgedrückt.
Reimar Kroll hat sich über die "Verlotterung" gewisser Bereiche in Elberfeld beschwert - und sich dabei, wie er sagt, "flapsig" ausgedrückt.

Reimar Kroll hat sich über die "Verlotterung" gewisser Bereiche in Elberfeld beschwert - und sich dabei, wie er sagt, "flapsig" ausgedrückt.

Wolfgang Westerholz

Reimar Kroll hat sich über die "Verlotterung" gewisser Bereiche in Elberfeld beschwert - und sich dabei, wie er sagt, "flapsig" ausgedrückt.

Elberfeld. Mit bis zu 300.000 Besuchern rechnen die Veranstalter des Stadtfests Elberfeld, dem "E400". Das Konzept für die Feier vom 3. bis zum 5. September steht nun fest: Auf fünf Festplätzen soll es unterschiedliches Programm geben und auch auf den Verbindungsstraßen - unter anderem der "Schankmeile" Luisenstraße und der Friedrich-Ebert-Straße - sollen Stände von Vereinen und Wuppertalern stehen. Dafür werden beide Straßen für Autos gesperrt, sodass die Besucher ungestört bummeln können. Bisher gibt es 40 reservierte Stände, weitere Buchungen sind im Internet möglich.

Im Deweerth’schen Garten gibt es Jazz-, Funk-, Soul- und Elektromusik

Elberfeld feiert den 400. Jahrestag der Erlangung seiner Stadtrechte. Auf dem Laurentiusplatz soll es deswegen einen Mittelaltermarkt geben: mit Met-Ausschank und Brotbäckerei; für Kinder wird Bogenschießen und eine Schwertkampfschule angeboten. Der Neumarkt soll sich einen einen Ritterplatz verwandeln, hier wird das Fest am 3. September um 17Uhr eröffnet und die Skulptur des Ritter Arnold eingeweiht.

Am 4. September wird auf dem Islandufer von 12 bis 18 Uhr das Piratenfest gefeiert. An ungefähr 20 Stationen können sich Kinder austoben: die Wupper mit einem Floß befahren oder sich von einem Parkhaus abseilen. Der Deweerth’sche Garten schließlich ist der Gegenwart gewidmet. Der Fokus liegt hier auf Musik - moderne Bands werden Jazz, Funk, Soul und Elektro auf die Bühne bringen. Auch der Festplatz Ohligsmühle ist für das Stadtfest reserviert, "was dort genau passiert, wissen wir jedoch noch nicht - wir haben mehrere Interessenten", sagt Sprecherin Constanze Compes. Übrigens: Der Sonntag, 5. September, wird verkaufsoffen sein.

Vorschaubild, Beschreibung siehe Text

Bis September bleibt noch viel zu tun. "Wir werden in den nächsten Wochen Fahnen für das Stadtfest aufhängen", sagt Jos Coenen, Vorstandsmitglied bei der Interessengemeinschaft der Elberfelder Geschäftswelt (IG1). Momentan werden außerdem Poster vorbereitet.

Auf dem Fest soll ein Programmheft verteilt werden

Die Bebauung des Grundstücks Ohligsmühle wird keine Konflikte mit dem Stadtfest im September aufwerfen. Im Herbst, im dritten Quartal, sollen die Arbeiten dort starten, seit Anfang Mai werden die ersten Probebohrungen auf dem Grundstück vorgenommen.

"Falls schon mit den Bauarbeiten begonnen wurde, werden diese dann für den Zeitraum des Festes unterbrochen und genügend Flächen an der Ohligsmühle zur Verfügung gestellt, sodass wir uns austoben können", sagt Jos Coenen, Vorstandsmitglied der Interessengemeinschaft der Elberfelder Geschäftswelt. "Dafür haben wir bereits jetzt die Zusage der Stadt Wuppertal."

Coenen weiter: "Wenn alles endgültig feststeht, werden wir ein Programmheft drucken, das auf dem Fest verteilt wird. Sonst verliert man ja den Überblick, wann wo welche Band spielt."

Auch weiterhin sind die Veranstalter - die IG1 und die IG Friedrich-Ebert-Straße - für die große Feier auf Sponsorensuche. Sprecherin Compes sagt: "Die Finanzierung ist noch ausbaufähig - für so ein großes Fest haben wir aber auch sicherlich sehr spät angefangen."

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