Auch die freiwilligen Kräfte im „Dorp“ haben mehr Einsätze zu leisten.

Cronenberg
Vorne v.l.: Andreas Homm und Dirk Jacobs (Löschzugleiter), der neue Ehrenbrandmeister Heinz Becker und Bezirksbürgermeister Michael von Wenczowsky. Hinten v.l.: die beförderten Mitglieder Lucas Müller, Lucas Kittler, Andre Schulte. Tim Pissarek und Sven Häuser.

Vorne v.l.: Andreas Homm und Dirk Jacobs (Löschzugleiter), der neue Ehrenbrandmeister Heinz Becker und Bezirksbürgermeister Michael von Wenczowsky. Hinten v.l.: die beförderten Mitglieder Lucas Müller, Lucas Kittler, Andre Schulte. Tim Pissarek und Sven Häuser.

Hartmut Schmahl

Vorne v.l.: Andreas Homm und Dirk Jacobs (Löschzugleiter), der neue Ehrenbrandmeister Heinz Becker und Bezirksbürgermeister Michael von Wenczowsky. Hinten v.l.: die beförderten Mitglieder Lucas Müller, Lucas Kittler, Andre Schulte. Tim Pissarek und Sven Häuser.

Cronenberg. Eine eindrucksvolle Jahresbilanz bescheinigte der Wuppertaler Feuerwehrchef Siegfried Brütsch der Löscheinheit Cronenberg für das vergangene Jahr. Zu 197 Einsätzen rückten die freiwilligen Mitglieder insgesamt aus. Neben 95 Einsätzen mit Ersthelfern vor Ort gab es noch 70 sogenannte Hilfeleistungen. Die Zahl der Notfälle beziehungsweise vermeintlichen Notfälle nahm in den letzten Jahren ständig zu. Dieser Trend, so Brütsch, sei im gesamten Stadtgebiet zu beobachten.

Mit 32 Bränden wurde 2013 in Cronenberg der Durchschnitt der Vorjahre gehalten. Brütsch lobte in der Jahreshauptversammlung, dass in Cronenberg die Mitglieder in 70 Fällen hilflose Personen gerettet haben. „Wir müssen uns dieser neuen Situation stellen, die Menschen werden immer älter.“

Vorbildlich seien aber auch das Engagement und die Verbundenheit mit der Bevölkerung im Stadtteil. So helfen die Mitglieder auch bei der Organisation zahlreicher Feste und Veranstaltungen.

Besonderer Dank galt dem Förderverein

Ein besonderer Dank galt in der Jahreshauptversammlung dem Vorstand des Fördervereins, der den Löschzug in diesem Jahr für den Dienstsport mit kompletter Sportbekleidung ausstattete. Mehr als 300 Mitglieder zählt der Förderverein inzwischen, darunter zahlreiche Geschäftsleute und Firmenvertreter.

Bezirksbürgermeister Michael von Wenczowsky konnte berichten, dass sein jahrelanger Einsatz für eine bessere Absicherung durch eine zusätzliche Versicherung für alle aktiven Mitglieder in Wuppertal nun endlich Erfolg hat. Unverständlich sei aber, dass die Mitglieder der Jugendfeuerwehr davon ausgenommen blieben.

Die Feuerwehrkräfte sind aber nicht nur in Notfällen aktiv: Mitglieder des Cronenberger Löschzuges haben in monatelanger Arbeit neben dem Bereitschaftsdienst das Feuerwehrhaus in der Kemmannstraße mit Farben und Pinsel wieder zu einem Schmuckstück gemacht. Nachdem es in den vergangenen Jahren immer wieder Schäden nach starken Regenfällen gegeben hatte, hat das Gebäudemanagement inzwischen das Dach hinreichend abgedichtet.

Löschzug Cronenberg hat derzeit 42 Mitglieder

Löschzugführer Dirk Jacob, der zahlreiche Ehrengäste begrüßen konnte, dankte bei dieser Gelegenheit ganz besonders den Firmen, die die Mitarbeiter der Feuerwehr während der Arbeitszeit zur Bekämpfung von Bränden freistellen. Im vergangenen Jahr hatte der Löschzug Cronenberg insgesamt 42 aktive Mitglieder, zwei rückten aus der Jugendwehr nach.

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