Matthias Müller und sein Verein geben nicht auf und suchen weiter Investoren.

Nachgehakt
Schon vor zwei Jahren stellten Beate Steinmeier (in Vertretung für ihren Mann), Reinhard Klein, Anke Falentin und Matthias Müller (v.l.) den Cronenbergern ihre Idee vom Spielzeugmuseum vor. Archiv

Schon vor zwei Jahren stellten Beate Steinmeier (in Vertretung für ihren Mann), Reinhard Klein, Anke Falentin und Matthias Müller (v.l.) den Cronenbergern ihre Idee vom Spielzeugmuseum vor. Archiv

Uwe Schinkel

Schon vor zwei Jahren stellten Beate Steinmeier (in Vertretung für ihren Mann), Reinhard Klein, Anke Falentin und Matthias Müller (v.l.) den Cronenbergern ihre Idee vom Spielzeugmuseum vor. Archiv

Cronenberg. Oft reicht eine gute Idee noch lange nicht aus, um das Projekt, das ihr folgen soll auch verwirklichen zu können. Das weiß auch Matthias Müller. Schon vor mehreren Jahren kam ihm die Idee, seine große Spielzeug- und Modellsammlung mit denen anderer zu einem Spielzeugmuseum in Cronenberg zusammenzuführen. Doch die Umsetzung gestaltet sich schwierig. Trotzdem gibt er nicht auf.

„Wir sind aktiv wie immer“, sagt er auf die Nachfrage, wie der Stand des Projektes sei, das sich der zugehörige Verein Modell- und Spielzeugmuseum Wuppertal-Cronenberg vorgenommen hat. Nach wie vor seien sie auf der Suche nach einem passenden Grundstück für den Bau des Museums und natürlich nach Investoren, um das Projekt zu finanzieren.

Nun habe er auch ein Gespräch mit Bezirksbürgermeisterin Ursula Abé gesprochen, um das Vorhaben voran zu bringen. „Ich glaube, der Verein muss sein Projekt bekannter machen, damit es weitergeht“, sagt die. Dazu habe sie empfohlen, sich kleinere Räume zu Miete zu suchen, um eine Anlaufstelle für mögliche Interessenten zu haben und schon erste Stücke ausstellen zu können. Außerdem habe sie vorgeschlagen, ein Modell vom geplanten Bau erstellen zu lassen, damit das Projekt nicht nur auf dem Papier stehe sondern konkret greifbar werde.

Dem will sich Müller nun annehmen. Zusätzlich habe der Verein das Vorhaben auch auf der Plattform Betterplace.org registriert, um so auch bei der Finanzierung weiter zu kommen.

Die Ideen der Bürger bereichern das Kulturleben im Stadtteil sehr.“

Ursula Abé, Bezirksbürgermeisterin

Nach wie vor hat Müller das Grundstück an der Hauptstraße im Auge. „Über Betterplace.org versuchen wir, Quadratmeter für Quadratmeter zu finanzieren“, sagt er.

Neben dem Museum will er auch ein soziales Projekt mit im geplanten Neubau unterbringen: Das ABC-Pflegezentrum suche noch nach sieben Wohnungen für WGs für ältere Menschen. Die könnte sich Müller sehr gut unter dem gleichen Dach vorstellen. Außerdem soll es dort einen Saal geben, der für Veranstaltungen genutzt werden kann. Er sehe damit auch das Museum selbst als soziales Projekt, als Treffpunkt und als Möglichkeit die alten Modelle und Spielzeuge zu erhalten.

Es sei immer schön, wenn die Bürger eigene Ideen haben und diese verwirklichen wollen, sagt auch Bezirksbürgermeisterin Abé. „Das bereichert das Kulturleben im Stadtteil sehr.“

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